Was Sie benötigen:
  • Wasser
  • Brühe
  • Zucker
  • Arztbesuch

Was man gegen Schwindel tun sollte

  • Schwindel geht oft mit einem niedrigen Blutdruck, der Hypotonie einher. Tritt er auf, kann es helfen, ein großes Glas Brühe zu trinken. Die Flüssigkeit erhöht das Volumen in den Blutgefäßen, der Blutdruck steigt. Das Salz in der Brühe bewirkt, dass weniger Wasser ausgeschieden wird und hilft gegen den Schwindel.
  • Generell sollte man bei niedrigem Blutdruck ausreichend trinken, wenn man etwas gegen Schwindel tun möchte, um zu verhindern, dass der Druck noch weiter sinkt.
  • Meistens junge und schlanke Frauen leiden oft unter einem Schwindel, der vor allem auftritt, wenn man sich zu schnell aus dem Liegen hinsetzt oder aufsteht. Dies nennt sich orthostatische Hypotonie. Das Blut versackt dabei in der Peripherie und das Gehirn ist für einen Moment unterversorgt. Oft wird den Betroffenen dabei auch kurz schwarz vor den Augen, ohne jedoch ohnmächtig zu werden. Hat man dies bei sich beobachtet, ist es ratsam, zum Beispiel nach dem Schlafen erst die Beine aus dem Bett heraus auf den Fußboden zu stellen, sich dann langsam hinzusetzen und im Sitzen eine Minute verweilen. Nun sollte man ohne Schwindel aufstehen können.
  • Auch Unterzuckerung kann mit Schwindel einhergehen. Meistens ist dann auch Heißhunger, kalter Schweiß und Unruhe zu bemerken. Trinken Sie in diesem Fall ein Glas Cola oder eine andere gesüßte Limonade oder essen etwas mit hohem Zuckergehalt.
  • Oft ist die Krankheit Morbus Meniere die Ursache für plötzlichen Schwindel. Bei dieser Erkrankung des Innenohrs leidet der Betroffene außerdem an einseitigem Hörverlust sowie Ohrgeräuschen auf dem betroffenen Ohr.
  • Eine schlechte Haltung kann zu Schäden der Wirbelsäule führen. Ist die Halswirbelsäule von solchen Schäden betroffen, kann es zu einer Mangelversorgung des Gehirn mit Blut und dadurch resultierendem Schwindel kommen, da die wichtigen Arterien durch die Wirbelsäule zum Gehirn verlaufen. Ein Besuch beim Orthopäden klärt diese mögliche Ursache ab, wenn Sie etwas gegen Ihren Schwindel tun möchten.
  • Bei einer Innenohrentzündung ist ebenfalls oft Schwindel vorhanden. Begleitet wird dieser von Ohrenschmerzen, Schwierigkeiten zu Hören sowie eventueller Übelkeit. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt ist in diesem Fall der richtige Ansprechpartner.
  • Sind alle organischen Ursachen ausgeschlossen, ist der Schwindel eventuell psychosomatisch bedingt. Möglich sind in diesem Zusammenhang auch Angststörungen. In solch einem Fall sollten Sie darüber nachdenken, eine Psychotherapie zu machen.
  • Plötzlicher Schwindel kann auch ein Vorbote eines Schlaganfalls sein. Oft kommen Lähmungserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen oder Gefühlsstörungen hinzu. Bei dem typischen Vorboten verschwinden diese Symptome innerhalb weniger Tage wieder. Gehen Sie auf jeden Fall sofort zum Neurologen beziehungsweise fahren Sie nachts in die Notfallambulanz, um die Symptome abzuklären. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einem richtigen Schlaganfall mit eventuell bleibenden Schäden entgegenzuwirken.
  • Schwindel kann als Neben- oder Wechselwirkung von verschiedenen Medikamenten auftreten. Tritt er neu während einer Medikamenteneinnahme auf, weiß Ihr behandelnder Arzt eventuell ein alternatives Medikament ohne diese Nebenwirkung.
  • Bei Schwindel, der über einen längeren Zeitraum anhält oder immer wieder ohne erkennbare Ursache auftritt, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, damit weitere Ursachen ausgeschlossen werden können.
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.