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Was essen bei Eisenmangel? - So ernähren Sie sich richtig

Eisen ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der eine herausragende Funktion bei der Blutbildung spielt. Eisen ist Bestandteil des Hämoglobins der roten Blutkörperchen und damit für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Ca. 70% des aufgenommenen Eisens wird zur Hämoglobinbildung benötigt. Ein Eisenmangel kann viele Ursachen haben, unter anderem ein akuter oder chronischer Blutverlust und gestörte Eisenaufnahme im Darm. Fehlt Eisen, kommt es zu einer Blutarmut mit Müdigkeit, verminderter Leistungsfähigkeit, brüchigen Fingernägeln, Infektanfälligkeit usw. Die folgende Anleitung soll Ihnen erklären, was Sie bei Eisenmangel essen sollten bzw. wie Sie einem Eisenmangel vorbeugen können.

Was isst man bei Eisenmangel am besten?
Was isst man bei Eisenmangel am besten?

Eisenmangel mit oder ohne Blutarmut kommt in der deutschen Bevölkerung gar nicht so selten vor. Mit einer gezielten Ernährung bzw. bestimmten Verhaltensweisen beim Essen kann man diesem Problem aber gut entgegenwirken.

    Was Sie bei Eisenmangel essen sollten

    • Gute Eisenlieferanten sind Fleisch und Fleischwaren, Rindfleisch noch etwas besser als Schweinefleisch und Geflügel, Eisen aus tierischen Lebensmitteln wird allerdings besser aufgenommen als pflanzliches Eisen. Hierzu zählen vor allem Linsen, Bohnen, Erbsen, Spinat und  Mangold. Am besten essen Sie bei Eisenmangel eine Kombination auf Fleisch und Gemüse, da bei dieser Kombination auch das pflanzliche Eisen besser verwertet wird.
    • Ebenfalls empfehlenswert als Essen bei Eisenmangel sind Haferflocken, Vollkornbrot aus Roggen oder Weizen.
    • Fruchtsäfte zum Essen verbessern durch ihren Gehalt an Vitamin C die Eisenaufnahme, hemmend wirken dagegen Kaffee, Tee (v.a. Schwarztee), Milch, Colagetränke und Rotwein. Diese Getränke sollten mit einem zeitlichen Abstand mindestens 2 Stunden zum Essen konsumiert werden.
    • Bei sehr starkem Eisenmangel mit ausgeprägter Blutarmut benötigen Sie ergänzend Eisenpräparate! Bei einem sehr starken Eisenmangel mit einer deutlichen Blutarmut und damit Beschwerden wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit usw. führt der Weg an Eisenpräparaten nicht vorbei. Dabei ist darauf zu achten, dass Sie nur 2-wertiges Eisen verwenden, das deutlich besser resorbiert wird als 3-wertiges Eisen (was bei der intravenösen Substitution verwendet wird). Bitte erschrecken Sie nicht, wenn sich der Stuhlgang dabei durch das Eisen schwarz verfärbt, das ist ganz normal und harmlos. Außerdem nehmen Sie bitte ausreichend Flüssigkeit zu sich (mindestens 2 Liter), da bei Einnahme von Eisenpräparaten eine Neigung zur Verstopfung besteht.
    • Ziel ist neben der Beseitigung der Blutarmut auch ein Auffüllen des Eisenspeichers der Leber, messbar im Blut durch den sogenannten Ferritin-Wert.?
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