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Rote Blutkörperchen und Ernährung - Aufschlussreiches

Rote Blutkörperchen, auch Erythrozyten genannt, bilden neben Leukozyten und Thrombozyten die festen Bestandteile des Blutes. Für die Blutbildung spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Insbesondere Folsäure, Vitamin B12 und Eisen sind für die Bildung von Erythrozyten unerlässlich. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollten Sie diese Substanzen in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen.

Mit dem Verzehr von Fleisch nehmen Sie Eisen und Vitamin B12 auf.
Mit dem Verzehr von Fleisch nehmen Sie Eisen und Vitamin B12 auf.

Rote Blutkörperchen und ihre Merkmale

  • Das Blut setzt sich aus circa 55 Prozent flüssigem Blutplasma und 45 Prozent festen Blutzellen zusammen. Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) machen mit vier bis fünf Millionen je Kubikmillimeter Blut den größten Anteil aus.
  • Bestimmt haben Sie bereits auf Abbildungen Erythrozyten gesehen. Sie haben die Form einer flachen, bikonkaven Scheibe. Erythrozyten werden im Knochenmark gebildet und haben eine Lebensdauer von ungefähr 120 Tagen.
  • Sie sind für den Sauerstofftransport zuständig, der sich an das Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff der Erythrozyten, bindet.

Blutbildende Substanzen über die Ernährung aufnehmen

Für die Bildung roter Blutkörperchen werden unterschiedliche Substanzen und Wirkstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Hormone benötigt.

  • Damit es nicht zu Störungen der Blutbildung kommt, sollten Sie wichtige Vitamine wie Folsäure und Vitamin B12 sowie Eisen über die Ernährung aufnehmen. Dies ist enorm wichtig, um Anämien (Blutarmut) vorzubeugen. Eisenmangel gehört zu den häufigsten Ursachen von Anämien. Anämien können aber auch durch andere Ursachen entstehen.
  • Bei Blässe von Haut und Schleimhäuten, permanenter Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Kurzatmigkeit sowie Konzentrationsstörungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Folsäure und Vitamin B12 - wichtig für die Blutbildung

Folsäure und Vitamin B12 sind unabdingbare Bausteine für die Bildung roter Blutkörperchen.

  • Folsäure steckt in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln. Mit dem Verzehr von Paprika, Karotten, Brokkoli und Spinat sowie zahlreicher Kohlsorten können Sie zur Deckung Ihres Folsäurebedarfs beitragen. Ebenso können Sie dieses Vitamin mit dem Genuss von Erdbeeren, Kirschen und Mango aufnehmen. Aber auch in Leber, Fisch und Ei ist Folsäure enthalten.
  • Vitamin B12 kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Hierzu zählen Fleisch, Fisch, Milch, Milchprodukte und Eier.
  • Bei einer fleischlosen Ernährung können Sie dieses Vitamin über Milchprodukte und Eier zuführen. Veganer sollten die Aufnahme über ein Nahrungsergänzungsmittel in Erwägung ziehen.

Eisen – bedeutendes Spurenelement für die Bildung von Erythrozyten

  • Für die Bildung roter Blutkörperchen wird Eisen benötigt. Eisen ist ein immens wichtiger Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Hämoglobin ist ein Sauerstoff transportierendes Protein, welches Sauerstoff reversibel binden kann.
  • Um einen Eisenmangel vorzubeugen, sollten Sie eisenhaltige Lebensmittel verzehren. Gute Eisenquellen sind rotes Fleisch, Leber, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Aber auch in Gemüse und Pilzen ist Eisen enthalten.
  • Eisen wird aus tierischen Nahrungsmitteln wesentlich besser vom Körper resorbiert als Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln.
  • Durch Vitamin-C-haltige Säfte oder Früchte können Sie die Eisenaufnahme erhöhen. Kaffee, schwarzer Tee und Milchprodukte hemmen die Eisenverwertung.

Für die Bildung roter Blutkörperchen sind Folsäure, Vitamin B12 und Eisen notwendig. Diese Substanzen sollten Sie über die Nahrung aufnehmen.

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