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Vesikuläres Atemgeräusch (AG) - Erklärung

Fast jeder Mensch ist schon einmal im Bereich der Lunge vom Arzt abgehört worden. Das nennen Mediziner Auskultation der Lunge. Was bedeutet das genau und was heißt in diesem Zusammenhang vesikuläres Atemgeräusch (AG)?

Das Abhören der Lunge nennen Mediziner Auskultation.
Das Abhören der Lunge nennen Mediziner Auskultation.

Was vesikuläres Atemgeräusch (AG) bedeutet

Wenn Ihr Arzt Ihnen einmal gesagt hat, dass Sie ein vesikuläres AG haben, brauchen Sie sich keine Sorgen machen.

  • Es ist das Atmen, das bewusst und unbewusst geschieht. Es ist also ein normales Geräusch, wenn der Arzt ein vesikuläres AG hört. Es entsteht beim Ein- und Ausatmen. Vesikulär bedeutet bläschenartig.
  • Vor langer Zeit haben Mediziner vermutet, dass das Vesikuläratmen in der sogenannten Peripherie (äußerer Körperbereich) entsteht. Das heißt, es wären die Alveolen (Lungenbläschen) wo dieses Atemgeräusch entstehen würde.
  • Heute weiß man, dass in den zentralen Atemwegen die Geräusche gedämpft werden, und zwar durch die Brustwand und durch die Pleura. Pleura bedeutet übersetzt "Rippe" oder "Flanke". Mediziner sagen auch Brustfell dazu.
  • Zentrales Atemgeräusch heißt, dass durch das Ein- und Ausatmen ein Geräusch entsteht, das mittel- bis hochfrequent ist. Durch die Auskultation (Abhören) ist es über die zentral liegenden Atemwege hörbar.

Wenn Ihr Arzt Atemgeräusche in der Lunge erkennen möchte, wird eine sogenannte Auskultation vorgenommen. Zu hören sind abnorme, pathologische und physiologische Geräusche.

Das verstehen Mediziner unter Auskultation

  • Die Auskultation der Lunge ist nichts anderes als das Abhören. Wenn Sie also abgehört werden, benötigt der Arzt ein Stethoskop. Als Stethoskop wird ein Diagnosewerkzeug betrachtet. Ärzte können so sogenannte Schallphänomene abhorchen. Dazu gehört auch ein vesikuläres Atemgeräusch (AG).
  • Wird die Lunge auskultiert (aus dem Griechischen "auscultare" - "zuhören" oder auch "horchen"), entstehen Geräusche. Der Arzt muss nun unterscheiden, ob es sich um ein normales AG handelt (vesikuläres AG) oder ob es beispielsweise pathologisch ist. Im besten Fall hat er es gelernt und weiß, was er hört. Sie brauchen sich aber keine Sorgen machen, denn das wird er können.
  • Es gibt allerdings Heilpraktiker, die im "Schnelldurchgang" das Auskultieren gelernt haben. Sie sollten deshalb immer Nachfragen, wie viel Erfahrung der Heilpraktiker in dem Bereich hat und gegebenenfalls noch den Schulmediziner aufsuchen.

Auskultieren können Experten unter anderem das Herz, auch während einer Schwangerschaft das Babyherz sowie den Bauch, den Darm und sogar Blutgefäße.

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