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Verputzen: Preis je qm vergleichen - so geht's

Durch einen Innen- beziehungsweise Aussenputz erhält ein Haus eine ganz individuelle Note. Zugleich wird es gegen äußere Umwelteinflüsse geschützt. Aufgebrachter Putz zeigt an, dass die Fertigstellung eines Gebäudes naht. Nicht immer sind große Flächen und ganze Häuser zu verputzen, wobei der Preis vor allem davon abhängt, welche Innen- oder Außenarbeiten anfallen.

Bei der Altbausanierung sind Putzarbeiten um einiges umfangreicher.
Bei der Altbausanierung sind Putzarbeiten um einiges umfangreicher.

Das Verputzen von Wänden und Decken ist keine leichte Aufgabe, zumindest für unerfahrene Heimwerker und bei großen Flächen. Die Kosten von Handwerksbetrieben erscheinen oft recht hoch, doch als Laie sollte man größere Putzarbeiten nicht allein durchführen.

Verputzen - Aufwand steigt mit Zunahme der Höhe

  • Das Aufbringen von normalem Putz verlangt einiges an Fachkenntnissen und Erfahrung. Wer derartige Arbeiten selbst erledigen will, muss sich ein paar spezielle Werkzeuge und Maschinen anschaffen oder ausleihen.
  • Das Baumaterial (Fertigputz - mineralisch oder flüssig) können Sie mitunter preiswert erwerben. Bei größeren Abnahmemengen und geschickter Verhandlung können Sie sicherlich Rabatte in einer Größenordnung erzielen, wie sie auch kleine Bauunternehmer erhalten. 
  • Natürlich sind die Putzarbeiten auf Wandflächen im Erdgeschoss einfacher. Doch schon eine Zimmerdecke verlangt mehr körperlichen Einsatz. Ein mehrgeschossiges Gebäude von außen zu verputzen, macht immer auch umfangreiche Gerüstbauarbeiten erforderlich.

Kostenberechnung - Preis je qm

Für ein fachgerechtes Verputzen können Sie sich an einen Baubetrieb wenden. Auch ein Maler ist ein entsprechender Fachmann.

  • Das Einholen von Kostenvoranschlägen ist zu empfehlen, da es einige Unterschiede bei den Preisermittlungen gibt. Unternehmen haben unterschiedliche betriebliche Kosten, die sie in die Kalkulation von Arbeitspreisen einfließen lassen.
  • Der Preis kann Ihnen pro qm mitgeteilt werden. Eine wichtige Rolle spielt die Größe der zu verputzenden Wandfläche und deren Lage (Innen- oder Außenwand). Sie ist die wesentliche Angabe, um Arbeitszeit und Material zu berechnen.
  • Schließlich ergibt die Einbindung des tariflichen Lohnes den ungefähren Preis. Obendrauf kommt noch die Mehrwertsteuer sowie eventuelle weitere Kosten, beispielsweise für Baugerüste.
  • Ein Gerüst beim Fassadenputz verursacht Kosten von rund 5 Euro pro qm. Zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen erhöhen den Quadratmeterpreis erheblich. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis dürfte bei mineralischem Außenputz, Anstrich und Gerüst inklusive, bei um die 35 Euro liegen. Je nach Arbeitsumfang kann auch leicht das Doppelte auf Sie zu kommen.
  • Für einen einfachen zweilagigen Innenputz rechnen Sie mit rund 20 Euro je qm, Gipsbasis 14 Euro pro qm. Arbeiten im Altbau umfassen meist mehr als das reine Auftragen von Putz. Altes muss entfernt, Risse gefüllt werden. Hier dürfte eher eine Stundenkalkulation bei der Kostenermittlung infrage kommen.
  • Das Vergleichen von Preisen geht dank Internet relativ schnell und einfach. Allerdings müssen Sie sehr genaue Angaben zum Vorhaben machen. Auch Handwerkerportale können Sie einbeziehen. Achten Sie hierbei auf Referenzen. 

Verzichten Sie nicht auf das Stellen einer Rechnung. Unterstützung von Schwarzarbeit lohnt sich nicht.

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