In jedem Fall ist es angebracht, sich vor Beginn der Maßnahme - Haus Verputzen - Informationen über die Kosten und die Materialpreise zu beschaffen. Müssen größere Flächen saniert werden, ist Verputzen durchaus kein Kinderspiel. Als handwerklich unerfahrene Person kann man eine ganze Menge falsch machen, was bei einem Putz, der nicht lotgerecht angebracht ist, sofort ins Auge sticht.

Wie sollte man ein Haus verputzen?

  • Möchte man die Fassade seines Hauses verputzen, muss man sich zwischen dickem oder dünnem Putz entscheiden. Gründe für ein Verputzen sind sehr unterschiedlich und ebenso zahlreich. Fassaden sollen eine gewisse Optik zeigen. Sie sollen auch das Bauwerk vor Kälte und Feuchtigkeit schützen. Hausmauern aus Tonziegeln brauchen nur mit einer dünnen Putzschicht versehen werden.
  • Bei einigen Fabrikaten ist das Aufbringen einer Grundierung, sogenannter Primer, notwendig. Sauberer und staubfreier Untergrund sind Grundvoraussetzungen für ein späteres gutes Putzergebnis. Wenn eine größere Baufirma beauftragt wird, besitzt diese meist ein Spritzgerät zum Aufbringen von Putz. Vom Zeitaufwand ist das sicher die beste Lösung.

Kosten für Fassadenputz treten sehr unterschiedlich hoch auf

Dafür gibt es mehrere Gründe. Wichtige Kostengrößen sind natürlich die Putzflächen am Haus und die Wahl des Putzes, einschließlich seiner aufzubringenden Dicke. 

  • Kosten können sich entsprechend vermindern, wenn man die Arbeiten in Eigenregie ausführt. Teurer wird das Verputzen dann, wenn ein befreundeter Maurer oder gar ein Fachbetrieb engagiert wird. Meist das Material für dünnen Putz etwas teurer. Das Auftragen dickerem und preiswerterem Putz verursacht mehr Zeitaufwand.
  • Wenn man beide Varianten gegenüberstellt, erhält man unter dem Strich in etwa dasselbe Ergebnis. Im Schnitt rechnet man Kosten pro Quadratmeter zwischen 70 und 100 Euro. Hierbei sind Material und Arbeitskosten enthalten.
  • Wird ein Gerüst benötigt, kostet dies auch extra. Eine Überlegung ist es bei fortlaufenden Arbeiten wert, ob man als Hauseigentümer ein fahrbares Gerüst gleich kauft.

Bei der Sanierung einer Hausaußenfassade muss immer ein Wärmedämmverbundsystem integriert werden. Das ist laut Energiesparverordnung für den Fall von Sanierungen von Einfamilienhäusern Pflicht.