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Innenputz ausbessern - Anleitung

Der Innenputz ist schadhaft? - So gelingt das Ausbessern. Mitunter steht eine Renovierung an und es soll neu gemalt oder tapeziert werden. Dafür muss aber die Wandfläche tragfähig und ohne Risse sein. Ist der Innenputz nur an wenigen Stellen schadhaft, lohnt sich die Teilreparatur durch Ausbessern. Diese Anleitung soll Ihnen dazu Hilfestellung geben.

Hier kommt Ausbessern infrage.
Hier kommt Ausbessern infrage. © S. Hofschlaeger / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hammer und Meißel
  • Besen
  • Maurerbürste
  • Richtlatte
  • Bohrhammer
  • Wasser
  • Kelle
  • Reibebrett
  • Filzbrett

Der alte Innenputz muss ab

  • Wenn der Innenputz keine homogene, gleichmäßig glatte Fläche mehr aufweist, sondern an einigen Stellen reißt, abbröckelt oder rau wird, haben Sie zum Malen oder Tapezieren keine guten Voraussetzungen. Das Verspachteln mit einem gipshaltigen Füller ist nur bei kleinen Schäden ratsam.
  • Damit Sie sich die Arbeit nicht umsonst machen, sollten Sie die Schäden solide ausbessern, indem Sie die ganze Schadstelle erneuern. Ziehen Sie sich Handschuhe an und nehmen Sie Hammer und Meißel zur Hand. Eine Schlagbohrmaschine mit Hammerfunktion ist das ideale Werkzeug dafür.
  • Schlagen Sie alles ab, was brüchig ist, oder lose. Setzen Sie den Meißel unter dem Putz an, dann zeigt es sich, ob er noch fest haftet. Nur solcher Innenputz garantiert für weitere Jahre Haltbarkeit.

Putz ausbessern - eine Anleitung

  1. Entfernen Sie allen Staub aus der Schadstelle und benetzen Sie die nun rohe Wand mit Wasser. Eine Ziegelwand wird das Wasser gierig aufsaugen, sie muss deshalb bei längeren Pausen wiederholt angenässt werden. Eine Betonwand oder eine aus Naturstein wird schnell zu nass, dort also vorsichtiger arbeiten.
  2. Jetzt folgt die Anleitung für das Anwerfen des Putzmörtels. Er soll nicht sofort seine ganze Feuchtigkeit an die Wand abgeben, deshalb das Annässen. Dünne Schichten können in einem Zug angeworfen und anschließend gleich verrieben werden. Bei dickeren Putzen, oder solchen auf Beton und Naturstein, müssen Sie mitunter warten, bis die erste Schicht abgebunden hat.
  3. Sollte der Putz sich nicht mehr gut verreiben lassen, weil er schon zu trocken geworden ist, müssen Sie ihn mit der Maurerbürste wieder leicht anfeuchten. Das Wasser wird mit der Bürste angespritzt, danach kann wieder gut verrieben werden.
  4. Kontrollieren Sie die Ebenmäßigkeit der Oberfläche mit einer Richtlatte. Der neue Innenputz soll genauso stark sein, wie die übrige Fläche und keine Dellen oder Hügel aufweisen. Zuviel Material wird mit der Richtlatte abgestoßen.
  5. Damit die Anschlüsse ganz homogen zur Umgebung sind, verreiben Sie die mit einem Filzbrett. In Verbindung mit einem feinkörnigen Mörtel ist das Ausbessern danach nicht mehr auffällig unter der Farbe oder Tapete, Sie haben die Anleitung perfekt umgesetzt.
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