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UV-durchlässige Kleidung - das sollten Sie beachten

Nahtlose Bräune durch UV-durchlässige Kleidung - ein Traum, der aber auch gefährlich werden kann. Bei Kleidung und Sonnenlicht müssen Sie einiges beachten.

UV-dicht ist sicherer als UV-durchlässig.
UV-dicht ist sicherer als UV-durchlässig. © Rainer Sturm / Pixelio

UV-Licht und Kleidung

Fast keine Kleidung ist zu absolut UV-undurchlässig, besonders in Neuseeland und Australien, wo die Dicke der Ozonschicht nicht mehr ausreicht, um vor gefährlichen UV-Strahlen zu schützen, wird extra UV-dichte Kleidung angeboten, weil der normale Lichtschutz durch herkömmliche Kleidung nicht ausreicht.

  • Sie können also je nach Stärke der Sonnenstrahlung und Dauer eines Aufenthalts im Freien auch unter einem T-Shirt einen Sonnenbrand bekommen. Achten Sie besonders bei Kindern auf ausreichenden Sonnenschutz durch die Kleidung.
  • UV-durchlässige Kleidung ist natürlich praktisch, wenn Sie am Strand braun werden wollen, ohne hässliche weiße Streifen zu bekommen, aber Sie müssen rein von der Haut her, die mit dieser Kleidung bedeckten Stellen als unbekleidet betrachten.
  • Sie brauchen also Sonnenschutz unter dieser Kleidung - und wenn die Haut genug Sonne bekommen hat, sollten sie die Kleidung gegen UV-dichte Kleidung oder zumindest gegen normale Kleidung eintauschen.

Schützen Sie sich mit UV-durchlässiger Kleidung

  • Üblicherweise gibt es nur Badekleidung in UV-durchlässigen Qualitäten. Tragen Sie diese Kleidung mit Vorsicht, denn Sie sind nicht vor der Sonne geschützt. Auch im Wasser sind Sie damit der Sonne ausgesetzt. Also sollten Sie immer noch Kleidung dabei haben die UV-dicht ist.
  • Arbeitskleidung, Sportkleidung und ähnliches sollte eher UV-dicht sein als UV-durchlässig, denn damit halten Sie sich einfach zu lange im Freien auf, als dass Sie auf Sonnenschutz verzichten dürfen.
  • Ein dünnes weißes T-Shirt hat oft einen Lichtschutzfaktor, der unter dem der heute üblichen Sonnenmilch liegt. Nahezu alle dünne Sommerkleidung, die nicht extra gegen UV-Licht ausgerüstet ist, hat einen Lichtschutzfaktor von deutlich unter 10. Also bitte auch unter der Kleidung eincremen, wenn Sie lange in der Sonne sind.

Die Möglichkeit, durch UV-durchlässige Kleidung nahtlos braun zu werden, muss immer kritisch im Bezug auf die Gefahren, die durch das UV-Licht bestehen, betrachtet werden. Im Hochgebirge, an südlichen Stränden oder gar in Australien sollten Sie diese Kleidung niemals tragen. Statt Bräune sind dann eher Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung und Hautkrebs angesagt.

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