In der Grammatik stellen Sie Möglichkeiten mithilfe des Konjunktivs dar. In der deutschen Sprache gibt es zwei Möglichkeitsformen, den Konjunktiv 1 und den Konjunktiv 2. Zwischen beiden gibt es Unterschiede, die Sie leicht erlernen können.

Die Hauptunterschiede der beiden Möglichkeitsformen

  • Die indirekte Rede und die Schriftsprache sind die hauptsächlichen Verwendungszwecke des Konjunktiv 1.
  • Die indirekte Rede wird immer dann verwendet, wenn Sie Aussagen von Dritten wiedergeben möchten.
  • Ein Beispiel für den Konjunktiv 1 ist folgender Satz: "Sie sagte, sie gehe schwimmen."
  • In Konditionalsätzen (Bedingungssätzen) wird der Konjunktiv 2 häufig verwendet.
  • Mit dem Konjunktiv 2 drücken Sie unwahrscheinliche oder auch nicht reale Sachverhalte aus, daher nennt man den Konjunktiv 2 auch Irrealis.
  • Ebenfalls verwenden Sie ihn in der Höflichkeitsform.
  • Ein Beispiel für den Konjunktiv 2 ist folgender Satz: "Wäre ich doch bloß größer, dann nähme man mich ernster."

So differenzieren Sie zwischen Konjunktiv 1 und 2

  • Im Unterschied zum Konjunktiv 2 besitzt der Konjunktiv 1 die drei Zeitformen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  • Gebildet wird der Konjunktiv 1 durch den Verbstamm und die Konjunktiv-Endung.
  • Die Endungen, welche vom Indikativ Präsens abgeleitet werden, sind für die meisten Verben gleich.
  • Die Konjunktiv-Endungen des Verbs „gehen“ lauten: Ich gehe, du gehest, er/sie/es gehe, wir gehen, ihr gehet, sie gehen.
  • Konjugationstabellen für viele Verben finden Sie unter anderem auf der Webseite Cactus2000.
  • Der Konjunktiv 2 besitzt die beiden Zeitformen Vergangenheit und Gegenwart.
  • Abgeleitet wird der Konjunktiv 2 vom Präteritum (Vergangenheitsform).
  • Die Konjunktiv-Endungen sind dieselben wie beim Konjunktiv 1.

Wenn Sie sich mit der Verwendung sowie der Bildung des Konjunktiv 1 und 2 vertraut gemacht haben, gibt es im Internet viele Seiten, auf denen Sie Konjunktivsätze üben können. Eine gute Seite mit vielen Übungen ist z.B. Grammatiktraining

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