Was Sie benötigen:
  • Spaß an der Arbeit mit Kindern
  • Geduld
  • Belastbarkeit

Voraussetzungen für die Umschulung

  1. Wenn Sie eine Umschulung zur Erzieherin machen möchten, ist es besonders wichtig für Sie, dass Sie sich wirklich mit dem Herz für die Kinder und diesen Beruf entscheiden. Die Arbeit als Erzieherin fordert nämlich viel persönliches Engagement, was nur mit dem nötigen Spaß am Beruf auch erreicht werden kann.
  2. Je nach Bundesland sind die Voraussetzungen für die Umschulung zur Erzieherin etwas unterschiedlich. Es wird verlangt, dass Sie mindestens einen Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung besitzen oder aber die mittlere Reife vorweisen können. Beim Hauptschulabschluss müssen Sie mindenstens die Note drei im Fach Deutsch haben.

So gelingt die Umschulung zur Erzieherin

  1. Je nach Bundesland läuft sowohl die Ausbildung zur Erzieherin, als auch die zugehörige Umschulung unterschiedlich ab. Die Umschuldung umfasst in jedem Fall einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil lernen Sie bestimmte Teilbereiche der Psychologie,Pädagogik und Sozialpädagogik kennen. Außerdem werden Sie in den grundlegenden Fächern, wie Mathe, Englisch und Deutsch unterrichtet. Sie lernen vorallem im Team, wie man die Kinder und Jugendlichen bei Ihrer Entwicklung unterstützt, wie viel Freiräume man ihnen lassen soll und wie man Grenzen setzt.
  2. Die praktische Ausbildung besteht vorallem aus Praktika, in denen Sie sowohl in Kindergarten, Ferienheimen, Horten, Kindertagesstätten oder ähnlichen Einrichtungen den Alltag einer Erzieherin erlernen. Wenn Sie die Ausbildung zur Erzieherin abschließen möchten, gelingt dies durch eine Prüfung, die einen praktischen, einen mündlichen und einen schriftlichen Teil beinhaltet.
  3. Ob das Arbeitsamt Ihre Umschulung zur Erzieherin übernimmt ist unterschiedlich. Sie müssen sich in Ihrem speziellen Fall dort erkundigen und sollten sich auch über Finzanzierungshilfen für die Zeit der Umschulung informieren.