Wer Renovierungsarbeiten vergibt, der weiß, dass hier erhebliche Kosten entstehen können. Natürlich ist dies immer abhängig vom Umfang der Arbeiten. In der Regel liegt es aber auch in Ihrer Hand, diese in ein erträgliches Maß abzusenken. Allerdings ist es hier notwendig, dass Sie über einiges handwerkliches Geschick verfügen. Gerade dann, wenn Sie eine Tür selbst lackieren, sind die Kosten um mindestens 70 % absenkbar. Wie dies machbar ist, soll Ihnen nachfolgend erläutert werden.

Eine Tür lackieren und Kosten berechnen - Voraussetzungen

  • Zuerst soll davon ausgegangen werden, dass Sie diesen Arbeitsauftrag an eine Malerfirma übergeben. Diese geht von unterschiedlichen Faktoren aus, um den Preis anzusetzen.
  • Zuerst kommt es darauf an, um was für eine Art Tür es sich handelt. Hier wird in drei Kategorien unterschieden: eine normale glatte Tür, eine Kassettentür oder eine solche mit Glaseinsatz. Beide letzteren Varianten erhöhen den Preis, da dies mit Mehrarbeit verbunden ist.
  • So können für eine ganz normale glatte Tür mit Rahmen durchaus Kosten von circa 120 Euro, Stand 2013, entstehen. Hier ist die komplette Arbeit wie Abschleifen, Vorstreichen und Lackieren inbegriffen.

Die Kosten können Sie selbst senken

  • Wenn Sie anstelle einer Vergabe selbst Hand anlegen, werden Sie erstaunt sein, wie weit Sie diese Kosten absenken können. Als Heimwerker verfügen Sie bestimmt über einen Handschleifer und vielleicht sogar über eine Heißluftpistole. Diese können Sie sich ja auch bei Freunden ausleihen.
  • Was Sie benötigen, sind diese beiden Geräte, einen Pinsel, eine Lackierrolle, eine Spachtel sowie 1 Dose Vorlack und eine Dose Decklack. Für dieses Material entstehen Ihnen Kosten von circa 40 Euro.
  • Stellen Sie nun diese Kosten denen eines Fachbetriebes gegenüber, so ergibt sich eine Ersparnis von sage und schreibe 80 Euro - und das pro Tür. Natürlich dürfen Sie Ihre Arbeitszeit hier nicht einkalkulieren. Unter diesen Umständen macht sich Eigenleistung also durchaus bezahlt.