Was Sie benötigen:
  • eine Bodenplatte aus Holz 28 x 9 x 1,5 Zentimetern
  • zwei Hölzer 17 x 3 x 1,5 Zentimeter
  • ein Holzstück 9 x 3 x 1,5 Zentimeter
  • doppelseitiges Klebeband
  • acht Holzschrauben mit ca. 3 cm Länge und 4 mm Durchmesser
  • ein Reagenzglas
  • eine Glasspritze mit etwa 3 mm Inhalt
  • vier Glaskugeln, welche gerade so in das Reagenzglas passen
  • ein ca. 3 cm langes Metallröhrchen
  • einen ca. 3 cm langen Gummischlauch mit 3 mm Innendurchmesser (weich und flexibel)
  • ein Gummistück als Auflagefläche für die Spritze (beispielsweise einen Radiergummi)
  • einen Haushaltsgummi
  • eine Wärmequelle (Teelicht)

Der Stirlingmotor als Wärmekraftmaschine

Um einen Stirlingmotor laufen zu lassen, wird nur eine Wärmequelle benötigt. Daher wird dieser Motor als Wärmekraftmaschine bezeichnet.

  • Als Energiequelle kann eine beliebige Wärmequelle dienen. In einigen Ländern der Erde (beispielsweise in Afrika) werden diese Motoren häufig eingesetzt, um Pumpen zu betreiben.
  • Hier wird die Sonnenenergie als Wärmequelle verwendet.
  • Wenn Sie an der Funktionsweise dieser Wärmekraftmaschine interessiert sind, können Sie eine solche auch selber bauen.
  • Entweder wählen Sie dazu einen fertigen Teilesatz, aus welchen Sie den Stirlingmotor selber bauen können, oder Sie verwenden die vorliegende Anleitung.

So können Sie den Motor selber bauen

  1. Zunächst besorgen Sie sich alle benötigten Teile, welche in der beiliegenden Liste aufgeführt sind. Zum Aufbau des Motors beginnen Sie mit dem Gerüst für den Stirlingmotor. Nehmen Sie die Bodenplatte zur Hand und montieren Sie daran mittig die beiden Hölzer mit 17 Zentimetern Länge senkrecht.
  2. Auf halber Höhe bringen Sie anschließend die Querstrebe zwischen den beiden Stützen an. Diese dient der Stabilität der Konstruktion.
  3. Anschließend spannen Sie das Haushaltsgummi um die beiden oberen Enden der Stützen.
  4. Mit doppelseitigem Klebeband befestigen Sie anschließend das Gummistück als Auflage für Ihre Spritze auf einer Seite der Bodenplatte.
  5. Geben Sie nun die Glaskugeln in das Reagenzglas und verschließen Sie dieses danach mit der Gummikappe.
  6. Nun müssen Sie das Reagenzglas mit Ihrer Spritze verbinden. Dazu verwenden Sie den Gummischlauch, welcher auf der einen Seite auf die Spritze und auf der anderen Seite auf das Metallröhrchen in der Verschlusskappe des Reagenzglases gesteckt wird.
  7. Verdrehen Sie nun den Haushaltsgummi, welchen Sie aufgespannt haben, einmal und schieben Sie das Reagenzglas dort hindurch.
  8. Die Spritze kleben Sie mit doppelseitigem Klebeband auf das befestigte Gummistück. Achten Sie darauf, dass sich das Reagenzglas, welches Sie im Gummiband eingespannt haben, noch leicht bewegen lässt.
  9. Jetzt ist die Grundkonstruktion Ihres Stirlingmotors schon fertig. Nun müssen Sie nur noch eine Wärmequelle unter das Reagenzglas stellen und anzünden.

Die Luft in Reagenzglas dehnt sich durch die entstehende Wärme aus, wodurch die Kugeln im Inneren in Bewegung geraten. Dadurch wiederum verändert sich der Druck in Reagenzglas. Durch das Wandern der Kugeln entsteht eine Bewegung.