Bekannte heimische Spinnenarten

Eine der bekanntesten Spinnenarten in Deutschland ist die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus).

  • Der Grund dafür ist, dass sie viele Lebensräume besiedelt und nicht nur auf Wiesen, an Waldrändern oder in Sümpfen vorkommt, sondern auch in unmittelbarer Nähe zum Menschen anzutreffen ist.
  • Die Gartenkreuzspinne gehört zur den größten Spinnenarten in Deutschland und wird 10 bis 18 mm groß. Sie ist leicht an dem hellen Kreuz auf ihrem Hinterleib zu erkennen.
  • Der Biss einer Gartenkreuzspinne kann für den Menschen zwar schmerzhaft sein, ist aber absolut ungefährlich.
  • Ebenfalls gut bekannt wird Ihnen die Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica) sein, da sie häufig in Kellern oder auf Dachböden anzutreffen ist.
  • Die Körperlänge der bräunlichen Hauswinkelspinne beträgt bis zu 15 mm, auffällig sind die langen und behaarten Beine, auch der Körper ist mit Haaren bedeckt. Ein Biss dieser Spinne ist für den Menschen aber auch nicht gefährlich.

Giftige Arten in Deutschland

In Deutschland sind nur zwei Spinnenarten bekannt, die durch ihren Biss dem Menschen tatsächlich eine schwache Vergiftung zufügen können.

  • Die eine Spinnenart ist der so genannte Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium), die andere Art ist die Wasserspinne (Argyroneta aquatica).
  • Aufgrund ihrer Lebensweise und den von ihnen besiedelten Lebensräumen in Deutschland ist es aber relativ unwahrscheinlich, dass Sie diesen beiden Spinnenarten begegnen.
  • Der Dornfinger ist nachtaktiv und kommt nur in wärmeren Gegenden Deutschlands vor. Er lebt vorwiegend auf Waldlichtungen und Wiesen.
  • Der Ammen-Dornfinger wird bis zu 15 mm groß, sein Vorderkörper ist orange-rot, während der Hinterkörper gelb bis olivgrün gefärbt ist.
  • Die Wasserspinne lebt, wie der Name schon sagt, unter Wasser und nicht an Land. Die weibliche Wasserspinne hat eine braune Färbung. Die männliche Wasserspinne ist gelblich gefärbt, der untere Beinbereich ist dunkelrot.