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Spinnen, die beißen - so erkennen Sie giftige Spinnen

Spinnen - kaum jemand mag sie, doch in jedem Haushalt sind sie zu finden. Meist sind unsere heimischen Spinnen harmlos, doch gibt es auch in Deutschland giftige Spinnen, die beißen? Hier erfahren Sie mehr:

Achtung vor giftigen Spinnen.
Achtung vor giftigen Spinnen. © Huelsmann_Fotografie / Pixelio

Spinnen findet man in jedem Haushalt, meistens sind es aber nur Weberknechte oder kleine Hausspinnen. In Deutschland gibt es keine heimischen giftigen Spinnen. Es gibt keine Spinnen, die lebensbedrohlich sind, oder Krankheiten auslösen.

Heimische Spinnen

  • Heimische Spinnen beißen eigentlich nicht. Sie werden eher flüchten als angreifen, das werden Sie selbst bestimmt schon erlebt haben.
  • Falls eine Spinne doch einmal zubeißen sollte, ist dies zwar schmerzhaft, aber nicht lebensbedrohlich oder giftig.
  • Als leicht giftig gelten nur zwei Spinnenarten in Deutschland: die Wasserspinne und die Kreuzspinne.
  • Als sehr giftig gilt die Spinne Dornfinger, welche aber nur in sehr heißen Gegenden in Deutschland vorkommt und ebenfalls eher die Flucht ergreift und versteckt lebt.
  • Falls Sie doch einmal von einer Spinne gebissen werden sollten, ist dies mit einem Bienenstich zu vergleichen. Kühlen Sie die Stelle. Falls schlimmere Beschwerden auftreten als eine lokale Schwellung, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Beißende Spinnen außerhalb von Deutschland

  • Hier gibt es viele verschiedene giftige Spinnenarten, die auch beißen.
  • In Südeuropa gibt es tatsächlich Spinnen, deren Bisse giftig sind.
  • Meistens haben giftige Tiere sogenannte Warnfarben: auffallende, grelle Farben, die zeigen: ich bin giftig. Beispielsweise die sogenannte Malmignatte, deren Biss dem der Schwarzen Witwe ähnelt. Sie wird nur maximal 15 mm groß, ihr Körper ist schwarz und hat auf dem Hinterleib dreizehn rote Flecken.
  • Die Feldwinkelspinne lebt in Amerika und Mitteleuropa, meist in der Natur. Sie ist zwischen 9 mm und 12 mm groß und hat eine gelb-braune Färbung. Auf der Brust sieht man ein Mittelmal, das glockenförmig ist. Dieses wird von drei Flecken, die heller sind, umgeben. Ihr Hinterteil ist in einem dunklen Olivton gepunktet.
  • Die schwarze Witwe lebt in Nordamerika. Weibchen werden zwischen 8 mm und 15 mm groß, das Männchen nur zwischen 4 mm und 7 mm. Die Grundfarbe der Weibchen ist dunkelschwarz und glänzend. Über den Spinnwarzen befindet sich ein leuchtend roter Fleck. Ebenso ein sanduhrenförmiger, roter Fleck auf der Unterseite. Sie haben sehr lange Beine. Die Männchen haben noch längere Beine und einen gelb-braunen Streifen auf den Beinen, so wie eine gelbe Färbung an den Seiten. Vorsicht, häufig merken Sie den Biss gar nicht!
  • Die Rotrückenspinne lebt in Australien. Sie ähnelt der schwarzen Witwe. Sie ist schwarz und hat einen roten Streifen, der oft auch unterbrochen wird, auf dem Rücken. Weibchen sind circa 10 bis 12 mm groß. Männchen erreichen eine Größe von 3 bis 4 mm. Auf der Unterseite tragen Männchen und Weibchen eine sanduhrenförmige Zeichnung.
  • Vogelspinnen sind eigentlich gar nicht so schlimm wie ihr Ruf. Nur wenige können richtige Vergiftungen bei Menschen hervorrufen. Sie können bis zu 10 cm groß werden.

Falls Sie im Urlaub eine Spinne sehen sollten und sich nicht sicher sind, ob sie beißt oder giftig ist, gehen Sie ihr lieber aus dem Weg. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Auch in Deutschland kann es vorkommen, dass eine giftige Spinne importiert wurde, die meisten Spinnen in Deutschland sind aber harmlos.

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