Schlehenlikör - ein leckeres Rezept

So machen Sie Schlehenlikör selbst. So machen Sie Schlehenlikör selbst.
Schlehenlikör wird auch Schlehenfeuer oder Sloe Gin genannt und ist ein Likör aus den Früchten des Schlehdorns. Dieser ist eine mit Zwetschgen verwandte Steinobstart. Probieren Sie dieses Rezept zum Selbermachen.
Christa Schreiber
02.02.2012 Christa Schreiber
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • 500 g Rohrzucker
  • 1250 g tiefgefrorene Schlehen
  • 1,5 l Weinbrand
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote

Rezept für Schlehenlikör - die Zubereitung

  1. Nehmen Sie für dieses Rezept zunächst die Schlehen aus dem Gefrierschrank und lassen Sie diese antauen.
  2. Zerdrücken Sie die Früchte anschließend, beispielsweise zwischen zwei Küchenbrettern oder mit einem Fleischklopfer, über einer Schüssel.
  3. Nehmen Sie nun ein großes Gefäß, das sich dicht verschließen lässt, also zum Beispiel ein Einmachglas mit Bügelverschluss, und geben Sie abwechselnd eine Lage der Schlehen und eine Lage des Rohrzuckers hinein.
  4. Verschließen Sie alles gut und lassen Sie das Glas eine Nacht ziehen. Durch den Zucker wird so der Saft aus den Früchten gezogen.
  5. Kratzen Sie am nächsten Tag das Mark aus der Vanilleschote, brechen Sie die Zimtstange in kleinere Stücke und geben Sie alles zusammen mit dem Weinbrand in das Einmachglas.
  6. Verschließen Sie das Glas anschließend wieder gut und lagern Sie es an einem hellen Ort mit Zimmertemperatur. Sie können es zum Beispiel auf den Kühlschrank stellen. Dort muss der Schlehenlikör nun mindestens sechs bis acht Wochen stehen. Es ist wichtig, dass das Glas luftdicht verschlossen ist.
  7. Schütteln Sie das Getränk jedoch einmal die Woche gut durch.

Der Schlehenlikör ist fertig - das Abseihen und Abfüllen

  1. Nachdem der Schlehenlikör mindestens sechs bis acht Wochen gezogen ist, können Sie das Glas nun öffnen und den Likör durch ein sauberes Tuch sieben.
  2. Machen Sie dies am besten zweimal, um auch wirklich keine Stückchen mehr im Likör zu haben.
  3. Füllen Sie das Getränk daraufhin in eine große saubere Flasche.

Eine Empfehlung für dieses Rezept ist die Verwendung eines weichen Markenweinbrands, um sicherzugehen, dass man den Weinbrand nicht komisch herausschmeckt.

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