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Rundenzeit beim Boxen - die Grundregeln einfach erklärt

Boxen ist eine sehr beliebte Kampfsportart, in der zwei Boxer in einem Ring gegeneinander antreten. In den Regeln ist unter anderem auch festgelegt, dass nur die Fäuste eingesetzt werden dürfen. Auch Rundenzeit und Rundenanzahl spielen beim Boxen eine sehr wichtige Rolle, denn diese Regeln legen genau fest, wie lange ein Boxkampf dauern kann.

Die Rundenzeit bestimmt die Boxkampflänge.
Die Rundenzeit bestimmt die Boxkampflänge. © Rike / Pixelio

Die Grundregeln des Faustkampfes

  • Für die Kampfsportart Boxen gibt es natürlich einige offizielle Regeln, an die sich beide Kämpfer halten müssen. In den Grundregeln des Boxens sind unter anderem die Ringgröße, die Rundenanzahl und auch die Rundenzeit festgelegt. Generell wird noch zwischen normalen Test- oder Trainingskämpfen und wichtigen Turnierkämpfen unterschieden.
  • Im Boxring befinden sich nicht nur die beiden Kontrahenten, sondern auch noch ein Ringrichter. Dieser setzt die Einhaltung der Boxregeln durch und trennt die beiden Boxer voneinander, falls gegen die Regeln verstoßen wird. Bei einem Boxkampf müssen beide Boxer der gleichen Gewichtsklasse angehören. Generell sind beim Boxen nur Schläge mit der geschlossenen Faust erlaubt. Handschläge oder Tritte verstoßen gegen die Regeln und führen zu einem Punkteabzug. Begeht ein Boxer zu viele oder zu schwere Fouls, so kann er sogar disqualifiziert werden.
  • Das Punkteurteil beim Boxen erfolgt nach dem "Ten-Point-Must-System". Pro Runde bekommt der Sieger 10 Punkte und der Verlierer bekommt 9 Punkte. Bei einem Unentschieden erhalten beide Kämpfer jeweils 10 Punkte. Nach Ende des Boxkampfes werden die begangenen Fouls von den Punktekonten abgezogen.

Die Rundenzeit beim Boxen

  • Bei jedem Boxkampf gibt es eine festgelegte Rundenzeit und eine Rundenanzahl. Handelt es sich um offizielle WM- oder EM-Kämpfe, so liegt die Rundenzeit in der Regel bei 3 Minuten. Sie kann aber auch durchaus länger dauern, maximal möglich sind 12 Minuten pro Runde. Insgesamt gibt es 12 verschiedene Runden und zwischen jeder Runde gibt es eine Pause von einer Minute. Bei einem normalen Amateurboxkampf gibt es nur 3 Runden, mit einer Rundenzeit von jeweils 3 Minuten.
  • In dieser einminütigen Pause können die beiden Boxer sich kurz erholen und mit Ihrem Betreuer reden. Ist die Rundenzeit in einer Runde beendet, so ertönt ein Gong und die beiden Boxer werden sofort vom Ringrichter voneinander getrennt. Ein Boxer kann entweder nach der Anzahl der gewonnenen Runden gewinnen oder auch den Gegner durch K.O. (Knockout) ausschalten.
  • Schläge sind nur innerhalb der gültigen Rundenzeit erlaubt. Jede einzelne Runde wird von den Kampfrichtern bewertet und die Boxer bekommen für gelungene Schläge Punkte. Ist die letzte Runde beendet und stehen noch beide Boxer, so gewinnt der Kämpfer mit den meisten Punkten.
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