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Rheumafaktor - wichtige Werte im Blut bei Rheuma erklärt

Rheuma ist eine Krankheit, die besonders im Anfangsstadium oft nur schwer zu diagnostizieren ist. Die Beschwerden sind dann sehr vielfältig, was es Ärzten unter Umständen schwer macht, die richtige Diagnose zu stellen. Das Blut gibt aufgrund vom Rheumafaktor und anderen Werten Hinweise, ob diese Krankheit vorliegen kann.

Die Fingergelenke schmerzen oft bei Rheuma.
Die Fingergelenke schmerzen oft bei Rheuma.

Rheumafaktor im Blut nachweisen

  • Besteht der Verdacht, dass Sie an Rheuma leiden, oder soll diese Krankheit zur Differenzialdiagnose ausgeschlossen werden, wird Ihnen Ihr Hausarzt oder der Rheumatologe Blut abnehmen, um einige Parameter zu bestimmen.
  • Leider sind die Blutwerte, die bei Rheuma in Betracht kommen, nicht absolut. Meistens sind sie lediglich Hinweise, die darauf deuten, dass Sie erkrankt sind.
  • Ist Ihr Rheumafaktor erhöht, kann dies bei begleitenden Symptomen darauf deuten, dass Sie diese Autoimmunkrankheit haben. Allerdings steigt der Wert auch bei anderen Krankheiten und mit dem Alter an, sodass er nur eingeschränkt gedeutet werden kann. Selbst wenn der Wert bei Ihnen negativ ist, können Sie krank sein. Sie sehen, es ist eine kniffelige Angelegenheit.
  • HLA-B27 ist ein Wert, der ebenfalls bei einem Verdacht oft bestimmt wird. Bei dieser Rheumaform versteift der Rücken. Aber auch hier ist es so, dass der Wert bei Ihnen erhöht sein kann, ohne dass Sie erkrankt sind.
  • CRP und BSG sind Parameter, mit denen man Entzündungsreaktionen in Ihrem Körper nachweisen kann. Die Werte sagen aber lediglich aus, dass irgendeine Entzündung vorliegt. Welche dies ist, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Beschwerden in Kombination mit Werten

Blutwerte wie der Rheumafaktor und ähnliche sind nur dann aussagekräftig, wenn Ihre Beschwerden ebenfalls auf diese Krankheit hindeuten.

  • In der Medizin spricht man von der rheumatoiden Arthritis; mit diesem Begriff werden die verschiedenen Erscheinungsbilder zusammengefasst.
  • Wenn Sie die klassischen Beschwerden haben, schmerzen bei Ihnen die Gelenke in den Fingern.
  • Morgens sind sie häufig steif, was sich aber im Laufe des Tages verbessert.
  • Je weiter das Rheuma fortschreitet, desto mehr Fingergelenke sind betroffen. Durch die starken Entzündungen kann es dazu kommen, dass sich die Gelenke verdicken und verformen.

Andere Formen des Rheumas wiederum zeigen sich durch eine Versteifung der Wirbelsäule bei Morbus Bechterew, einer Schuppenflechte mit gleichzeitiger Gelenkentzündung, einer Entzündung innerer Organe und vielen weiteren Erkrankungen. Knapp 400 Krankheiten werden unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst.

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