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Reizstromgerät nach einem Bandscheibenvorfall richtig einsetzen

Nach einem Bandscheibenvorfall gibt es viele Wege der Therapie, mit einem Reizstromgerät können die Muskeln und Nerven wieder stimuliert werden. Dies hilft besonders bei Lähmungserscheinungen.

Mit dem Reizstromgerät lässt es sich nach einem Bandscheibenvorfall gut trainieren.
Mit dem Reizstromgerät lässt es sich nach einem Bandscheibenvorfall gut trainieren.

Was Sie benötigen:

  • Reizstromgerät

Das bringt ein Reizstromgerät

  • Nach einem Bandscheibenvorfall bekommen viele Patienten ein Gerät für eine Reizstrombehandlung verordnet und können so auch zu Hause die Therapie für den Rücken fortsetzen.
  • Hauptsächlich wirkt der Reizstrom schmerzlindernd aber auch muskelstimulierend und hilft somit bei Muskelschwächen, die durch den Bandscheibenvorfall auftreten.
  • Die Anwendung des Gerätes sollte jedem Patienten von einem Therapeuten oder Arzt erläutert werden, bevor das Gerät alleine verwendet wird.
  • Nicht für jeden Patienten ist das Reizstromgerät geeignet, begleitend sollten andere Therapieformen wie Physiotherapie, Rückenschule und Sport erfolgen, damit ein gutes Muskelkorsett aufgebaut wird und weitere Bandscheibenvorfälle verhindert werden können.

So sollten Sie zu Hause damit trainieren

  • Das Reizstromgerät verfügt über vier Elektroden, die mit der Haut verbunden werden. Diese werden in der Nähe der schmerzenden Stelle angebracht.
  • Diese Elektroden übertragen den elektrischen Reiz auf die Haut, zu spüren ist ein Kribbeln, je nach eingestellter Intensität ein etwas stärkeres oder leichteres Kribbeln. Die Intensität des Gerätes kann der Patient selbst regeln, es werden Frequenzen zwischen 1 und 100 Hz verwendet. Beginnen Sie bei einer leichten Intensität und regeln Sie diese langsam hoch.
  • Die Anwendung sollte täglich erfolgen, je nach ausgeprägtem Krankheitsbild einmal oder mehrmals. Die Dauer der Anwendung kann zwischen 25 Minuten und 45 Minuten dauern, dies besprechen Sie mit Ihrem Therapeuten.
  • Die Kosten für das TENS-Gerät (so wird das Reizstromgerät auch genannt) übernimmt in der Regel die Krankenkasse.
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