Bevor man sich zu einer Behörde gibt, sollte man sich im Idealfall gut informieren. Das erspart meist einen zweiten Anlauf und unnötige Laufereien. In der Hauptstadt empfiehlt es sich außerdem, für den Termin das Reservierungssystem zu nutzen.

Umzug nach Berlin

Jeder Bürger, der einen Wohnsitz in Deutschland besitzt, benötigt eine polizeiliche Anmeldung der jeweiligen Stadt. Wer etwa zum Studium nach Berlin kommt, muss sich innerhalb von zwei Wochen nach seiner Ankunft bei einer Meldestelle in einem Bürgeramt polizeilich anmelden.

  • Für die Hauptstadt spielt es keine Rolle, welches Bürgeramt in welchem Stadtteil Sie aufsuchen. In jeder Meldestelle erhalten Sie die erforderliche polizeiliche Anmeldebestätigung.
  • Die Anmeldung einer Wohnung ist immer dann notwendig, wenn Sie von einer anderen Gemeinde neu in die Stadt ziehen, wenn Sie innerhalb des Stadtgebietes umziehen oder wenn Sie vom Ausland her nach Berlin kommen, um einen Wohnsitz zu  nehmen.

Unterlagen für die polizeiliche Anmeldung

  • Für die Registrierung bei der städtischen Meldestelle (Bürgeramt) benötigen Sie einige Unterlagen. Da wären das ausgefüllte Meldeformular und ein gültiger Pass oder Personalausweis.
  • Das Meldeformular für die polizeiliche Anmeldung erhalten Sie direkt im Bürgeramt oder per Download auf der "Verwaltungsführer der Stadt Berlin“ kostenlos. Kaufen können Sie es auch in einem Schreibwarengeschäft.
  • Wenn Sie sich das erste Mal in Berlin anmelden, kann es sich als sinnvoll erweisen, eine Personenstandsurkunde zur Anmeldung mitzubringen. Vorlegen sollten Sie entweder die Geburtsurkunde oder die Heiratsurkunde.  
  • Einen Mietvertrag müssen Sie nicht mehr vorlegen. Damit Sie die Anmeldung für alle umziehenden Personen erledigen können, bringen Sie deren Dokumente (Personalausweis, Pass) mit.

Die Meldestelle wird von Ihnen keine Gebühren verlangen. In der Regel wird alles umgehend bei einem Behördenbesuch erledigt.