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Nach dem Fußball: Beine tun weh - was tun?

Haben Ihnen nach dem Fußballspielen schon mal die Beine weh getan? Dieses Zeichen Ihres Körpers sollten Sie nicht ignorieren. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Ihnen die Schmerzen erleichtern und den anschließenden Muskelkater mildern. Alles, was darüber hinausgeht und länger als 24 Stunden weh tut, sollten Sie von einem Arzt checken lassen.

Fußballerbeine müssen eine Menge leisten und aushalten.
Fußballerbeine müssen eine Menge leisten und aushalten.

Fußballerbeine leisten mehr

Egal, ob Sie als Kind Fußball gespielt haben oder als Erwachsener noch Fußball spielen. Ihre Beine sind Ihr eigentliches Sportgerät für das Spiel mit dem runden Leder. Deshalb ist es kein Wunder, dass allen Fußballspielenden nach dem Spiel die Beine weh tun. Erleiden Sie allerdings Schmerzen durch eine Verletzung, einen Sturz oder eine unkontrollierte Bewegung, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Diese Anleitung ist nur für müde, überlastete Fußballerbeine gedacht. Die nach dem Fußballspielen auftretenden Schmerzen entstehen durch überanstrengte Muskeln und Bänder. Dagegen helfen die hier genannten Maßnahmen.

  • Um die 90 Minuten auf dem Platz durchzuhalten, müssen Sie regelmäßig und mehr als einmal pro Woche trainieren. Dazu gehört das Konditionstraining, das Sie meistens als Lauftraining absolvieren.
  • Damit Ihre Beinmuskulatur stetig aufgebaut wird und eine Toleranz gegenüber Muskelkater ensteht, ist es gut, regelmäßiges Krafttraining zu machen oder Fahrrad zu fahren.
  • Zudem müssen Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und das Sprinten trainieren. So wird Ihre Beinmuskulatur regelmäßig auf hohem Niveau beansprucht - selbst, wenn Sie nur Hobbyfußballer/in sind.
  • Schließlich trainieren Sie auch den Umgang mit dem Ball im Einzeltraining und im Zusammenspiel mit Ihrer Mannschaft. Das belastet Ihre Beine extrem. Besonders die Wechsel der Laufrichtung und das Dribbling belasten Sehnen, Bänder, Gelenke und Muskeln. 
  • Hinzu kommt, dass Sie beim Schießen Ihr Standbein mit Ihrem vollen Gewicht belasten und gleichzeitig alle Kraft in das Schussbein übertragen. Diese Bewegung öfter ausgeführt, sorgt bei untrainierten Beinen zunächst für Muskelkater. 

Durch regelmäßiges Training bekommen Sie - neben gut ausgebildeten Beinmuskeln - einen knackigen Po, straffe Bauchmuskeln, eine hervorragende Kondition und steigern generell Ihre Fitness und die körperliche Belastbarkeit.

Maßnahmen gegen wehe Beine 

Sobald Sie merken, dass während des Fußballspiels die Beine schwer werden und wehtun, können Sie bereits Maßnahmen ergreifen:

  • Bleiben Sie gelegentlich kurz stehen und atmen Sie tief durch. Dabei können Sie unauffällig Ihre Beine lockern und ausschütteln.
  • Das Stehen sollte aber nicht zum Ausruhen werden. Gegen wehe Beine ist lockeres Laufen viel hilfreicher. Dabei bleiben die Muskeln warm und Ihr Herzschlag kann sich langsam normalisieren.
  • Auch gelegentliches Stretchen hilft, Verspannungen während des Spiels vorzubeugen. Zudem sollten Sie nicht vergessen, vor dem Spiel und in der Halbzeit ausreichend Mineralien (= Elektrolyte) zu sich zu nehmen und viel zu trinken.
  • Nach dem Spiel ist es gut, sich etwas auszuruhen, um die Muskeln zu entspannen und den Puls zu senken.
  • Vermeiden Sie dennoch dauerhaftes Hinzusetzen. Besser ist es, nur kurz zu pausieren, Schuhe, Stutzen und Schienbeinschoner auszuziehen und aufzustehen und duschen zu gehen.
  • Wer die Möglichkeit hat, nach dem Spiel noch einmal rauszugehen und locker auszulaufen, der sollte dies vor dem Duschen tun. Traben Sie so lange, bis die Anspannung aus Ihren Beinen weicht.
  • Lassen Sie beim Duschen das warme Wasser über alle Muskelgruppen laufen oder nehmen Sie ein warmes Bad. Beim anschließenden Eincremen massieren Sie Ihre Beinmuskulatur leicht selbst. 
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Muskeln nach dem Spiel nicht kalt werden. Ziehen Sie sich gleich nach dem Duschen warm an und fahren Sie nach Hause. Dort sollten Sie Ihrem Körper etwas Ruhe gönnen. Es ist kontraproduktiv, jetzt noch mit dem Auslaufen zu beginnen.
  • Legen Sie zu Hause die Beine für eine Weile hoch und essen Sie etwas Leichtes. Das schont Ihren Magen und erleichtert dem Körper, sich um die schmerzende Muskulatur zu kümmern. Ein voller Magen würde zusätzlich belasten. Achten Sie darauf, gerade jetzt viel Wasser zu trinken und Mineralien zu sich zu nehmen. Dadurch wird Ihr Flüssigkeitsverlust vom Schwitzen ausgeglichen und das Blut verdünnt. Es kann leichter fließen und die Muskeln versorgen. Die Mineralien unterstützen dies.
  • Sollten Sie öfter zu Fall gebracht worden sein, haben Sie vermutlich leichte Prellungen. Hier helfen eine Heparinsalbe. Bewahren Sie die Tube im Kühlschrank auf, das unterstützt die Wirkung.
  • Wenn Ihnen die Gelenke weh tun, sollten Sie sie mit Kühlpads kühlen und schonen.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, falls der Muskelkater nach dreiTagen noch stark spührbar ist oder die Schmerzquelle woanders liegt.
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