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Motocross - welchen Führerschein braucht man dafür?

Es gibt einiges, was Sie beim Fahren mit Motocross-Motorrädern beachten sollten. Im Allgemeinen besitzen diese Sportmaschinen keine Zulassung für den Straßenverkehr. Es gibt dennoch einige Ausnahmen. Alternativ können Sie mit Enduro-Maschinen sowohl im Gelände als auch auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Für Letzteres heißt es in jedem Fall: Fahren nur mit Führerschein.

Motocross will geübt sein - doch fährt man ohne Führerschein.
Motocross will geübt sein - doch fährt man ohne Führerschein.

Die Mehrzahl der Motocross-Motorräder wird ausschließlich für sportliche Zwecke eingesetzt. Sie besitzen teilweile im Vergleich zu Straßenmotorädern bedeutend leistungsstärkere Motoren. Selbst bei kommerziellen Sportveranstaltungen wird zwar kein Führerschein benötigt, unter Umständen jedoch eine Lizenz.

Motocross-Motorräder - Fahren im Gelände ohne Zulassung

Motocross-Motorräder sind nicht für den alltäglichen Gebrauch auf öffentlichen Straßen vorgesehen. Daher fehlt ihnen die entsprechende sicherheitstechnische Ausstattung.

  • Bei den Maschinen fehlen beispielsweise Scheinwerfer, Blinker und Tachometer meist vollständig. Ohne Straßenzulassung besitzen sie natürlich auch kein Nummernschild.
  • Das trägt auch dazu bei, dass die Sportmaschinen sehr leicht sind und so ihre Beweglichkeit im Gelände optimal ausspielen können.
  • Nur bei entsprechender Nachrüstung und erfolgreicher Abnahme bei TÜV-Einrichtungen kann die Straßentauglichkeit zugesprochen und eine Zulassung erteilt werden.
  • Dennoch gibt es mittlerweile unter der Bezeichnung Enduro auch Maschinen mit einer Straßenzulassung. Sie verfügen nicht nur über ein ähnliches Aussehen und eine ähnliche Ausstattung wie reine Motocross-Geländemaschinen, sondern auch über alle technischen Ausrüstungen, die die Straßenverkehrsordnung für ein Straßenmotorrad vorsieht.

Ohne Führerschein auf abgesperrtem Gelände unterwegs

Die bekanntesten Hersteller von Motocross-Zweirädern sind Honda, KTM, Kawasaki, Suzuki, Husqvarna und Yamaha. Sie sorgen dafür, dass es eine Vielzahl unterschiedlichster Modelle und Motorisierungen gibt.

  • Fahren Sie eine dieser Maschinen mit entsprechender Zulassung auf der Straße, benötigen Sie je nach Leistung des Gefährts einen Moped- oder Motorradführerschein.
  • Möchten Sie nur aus Spaß das Geländefahren trainieren, bezahlen Sie auf einem Übungsgelände meist so 10 bis 15 Euro. Das Geld sammelt der Veranstalter/Platzmeister ein. Sie müssen ihm ein Formular unterschreiben, dass Sie für die Fahrerei und etwaige Unfälle/Verletzungen selbst die volle Verantwortung übernehmen. 
  • "Motocross für Jedermann" bietet auch spezielle Schulen an. Hier wird Ihnen ein Zweirad gestellt. Für die fachliche Betreuung ist außerdem gesorgt. Ein Tag komplett kostet bis zu 250 Euro.
  • Einen Führerschein benötigen Sie nicht. Bei einigen Sportveranstaltungen wird eine Lizenz verlangt. Diese dient als Nachweis, dass Sie in dem Metier bereits versiert sind. Anfänger und Profis sollen sich hier nicht in die Quere kommen.

Bei Veranstaltungen, die als "lizenzfrei" ausgeschrieben sind, beispielsweise Stoppelcross oder Gastveranstaltungen, fahren Sie logischerweise ohne Lizenz.

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