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Maus: DPI - so nutzen Sie verschiedene Abtastraten richtig

Beim Kauf eines Computers beziehungsweise eines Komplettsystems sind meist eine Tastatur und eine Maus als Eingabegeräte mit im Paket enthalten. Diese sind gut, um gleich loslegen zu können, bieten aber oft nicht die gewünschte Qualität oder Funktionalität. So besitzt die Maus häufig nur wenige DPI an Abtastrate. Diese Rate jedoch ist ganz entscheidend für ein gutes Handling.

Mit der Maus bewegen Sie den Mauszeiger auf dem Desktop.
Mit der Maus bewegen Sie den Mauszeiger auf dem Desktop. © Herbert_Dazo / Pixelio

Die Maus und Ihre Funktionsweise

  • Die Maus ist neben der Tastatur das wichtigste und meistgenutzte Eingabe- und Steuergerät. Daher muss sie funktionell und auch ergonomisch, wenn möglich, korrekt auf Ihre Bedürfnisse angepasst sowie bequem und handlich zu bedienen sein. Sie sollte leicht auf dem Pad zu bewegen sein und einen Laser zum Abtasten benutzen.
  • Neben einem guten Handling ist auch die Abtastrate wichtig, die unter anderem dafür verantwortlich ist, welche Wege Sie auf dem Mauspad zurücklegen müssen, um den Mauszeiger auf Ihrem Monitor zu steuern. Die Abtastrate wird in DPI (dots per inch) angegeben. Hier wird ausgesagt, wie viele Punkte die Maus auf einer bestimmten Strecke erkennen und verarbeiten kann.

So nutzen die DPI-Raten richtig

  • Höchste Abtastrate (Beispiel: 2000 DPI): Die höchstmögliche Abtastrate nutzen Sie dann, wenn Sie bei geringen Mausbewegungen auf Ihrem Mauspad einen möglichst großen Weg des Mauszeigers auf dem Desktop vollführen möchten. Der Mauszeiger bewegt sich sehr schnell. Diese Variante bietet sich an, wenn Sie flink reagieren oder auf einem sehr großen Monitor dem Zeiger schnell bewegen möchten, ohne die Maus großartig bewegen oder versetzen zu müssen.
  • Geringste Abtastrate (Beispiel: 400 DPI): Hier erreichen Sie genau die gegenteiligen Bewegungseigenschaften von denen, die im Punkt eins geschildert sind. Sie müssen die Maus lange in eine Richtung bewegen, um den Zeiger auf dem Monitor an die richtige Stelle zu bringen. Der Mauszeiger bewegt sich sehr langsam. Diese Einstellung ist für Grafikarbeiten oder Spiele notwendig, wo Sie ihn präzise oder pixelgenau an einen bestimmten Punkt platzieren müssen und dafür auch die nötige Reaktionszeit vorhanden ist.
  • Mittlere Auflösung (Beispiel: 1000 DPI): Mit dieser Variante erreichen Sie meist einen guten und für die meisten Arbeiten und Aufgaben ausreichenden Kompromiss zwischen den Punkten eins und zwei. Der Mauszeiger bewegt sich immer noch rechtflink über den Monitor ohne die Maus versetzen zu müssen, bietet aber die nötige Präzision und Reaktionszeit, um auch kleine Objekte oder Punkte präzise zu erreichen.

Wenn Sie einmal eine Maus besitzen, bei der Sie die Abtastrate verändern können, werden Sie diese bestimmt nicht mehr missen möchten. Wechseln Sie während des Arbeitens öfters mal die Rate, um die Vor- und Nachteile zu erkennen und diese gezielt für Ihr jeweiliges Vorhaben nutzen zu können.

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