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Mashup-Software - eine Erklärung

Mashups haben sich zur eigenen Disziplin unter den Remixern gemausert. Allein durch den Einsatz von Software können aus existierenden Songs und Remixen neue Pop-Tracks erstellt werden.

Einige Mashup-Artists treten live auf.
Einige Mashup-Artists treten live auf.

Was bedeutet Mashup - Begriff und Praxis

  • Mashup bedeutet so viel wie "zu einem Brei zusammenmischen". Der Begriff erlangte mit der Entstehung des sogenannten Bastardpops Bekanntheit. Im Gegensatz zum herkömmlichen Remix werden beim Mashup aus fertigen, bereits produzierten Songs neue Kreationen zusammengemischt. Dies kann naturgemäß nicht mit der gleichen Flexibilität geschehen wie bei einem normalen Remix, dessen Audiospuren dem Remixer meistens getrennt voneinander vorliegen.
  • Mashups verlangen meistens zwei unterschiedliche Methoden, um ungewollte Störgeräusche beim Zusammenmischen zu vermeiden. Einerseits müssen störende Frequenzen möglichst unterdrückt werden, zum anderen müssen Songs in der Geschwindigkeit angepasst werden, um synchron gespielt werden zu können.
  • Mashups lassen sich sowohl mit Audiobearbeitungsprogrammen erstellen als auch mit eigens zu diesem Zweck erhältlicher Software. Eine Herausforderung ist das Anpassen der Haupttonart zweier Stücke.

Software für Mashups - so können Sie arbeiten

  • Mit einem Equalizer, der in diversen Audioprogrammen enthalten ist, lässt sich schon eine Menge erreichen. Auf diese Weise ist es möglich, störende Frequenzen zu mindern.
  • Eine sehr verbreitete Methode, die Vokal-Spuren eines Songs zu isolieren, besteht darin, das Panning, also gewissermaßen die räumliche Verteilung der Klangereignisse im Stereo-Modus eines Songs, so zu gewichten, dass hauptsächlich die Stimme übrig bleibt.
  • An der Hüllkurve eines Audiotitels können Sie überprüfen, in welchen Bereichen die Bearbeitung einer Audiodatei Veränderungen hervorruft.
  • Ein Programm, das sich an DJs richtet, verspricht eine automatische Key-Erkennung, d. h. die Feststellung der Haupttonart. Die Software nennt sich Mixed in Key, ist allerdings kostenpflichtig und sowohl für PCs als auch für Mac-Rechner erhältlich.
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