Lustige Ideen für den Junggesellenabschied

Mit lustigen Ideen wird auch der Junggesellenabschied ein unvergessliches Erlebnis. Mit lustigen Ideen wird auch der Junggesellenabschied ein unvergessliches Erlebnis.
Freunde und Freundinnen der „ja-ich-will-Sager“ aufgepasst: es liegt an Ihnen, einen perfekten Junggesellenabschied zu planen. Und das gilt nicht nur für die Männer der Schöpfung, denn auch Mädels werden immer öfter mit Trara in die Ehe geschickt. Ganz egal für wen Sie nun aber planen, das wichtigste ist, dass der Junggesellenabschied nicht langweilig wird. Ob Sie dabei Ihrem Kumpel oder Ihrer Freundin einen tollen Tag machen wollen oder sie doch lieber ein wenig quälen, bleibt Ihnen überlassen.
Melina Pfeffer
22.06.2010 Melina Pfeffer
  1. Als erstes sollten Sie möglichst früh mit der Planung beginnen. Hinter einem tollen Junggesellenabschied steckt viel Organisation. Aber auch ein gutes Motto. Wenn Sie alles darauf abstimmen, werden Sie gleich doppelt soviel Spaß haben. Wie wäre es mit etwas pompösen, wie Gladiatoren oder die Ritter der Tafelrunde? Natürlich mit der Hauptperson Caesar bzw. König Artus... oder lieber etwas verspielter, z.B. die Schlümpfe oder die Sieben Zwerge (da kommt’s natürlich auf die Zahl der Freunde an...). Für Mädels eignen sich die Amazonen oder auch der Superstar, wobei alle Freunde Bodyguards sind. Bei der Themenfindung können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In erster Linie geht’s aber dabei um das Outfit. Denn Sie wollen ja schließlich auffallen, oder?
  2. Wenn Sie ein tolles Motto haben, gilt es, den Tagesablauf für den Junggesellenabschied zu bestimmen. Wollen Sie einen tollen Ausflug machen und die „Freiheit“ noch mal so richtig genießen? Wie wäre es dann mit einer Quadtour durchs Gelände oder Riverrafting? Den Tag kann man dann am Abend mit einer Feier ausklingen lassen. Genauso gut können Sie einen Wohlfühltag machen, in einer Therme oder einem Wellnesshotel – je nachdem wie groß das Budget ist. Oder Sie verbringen einen Abend im Casino, wobei alle Gewinne in die Hochzeitskasse kommen. Am beliebtesten ist aber immer noch die Tour durch die Innenstadt, wobei Braut oder Bräutigam lustige Aufgaben und Spiele meistern müssen, um das Feierngehen am Abend zu finanzieren.
  3. Um die Feierkasse aufzubessern werden meistens Kleinigkeiten an Passanten verkauft. Das ist natürlich Aufgabe des Heiratswilligen. Besonders gut lassen sich vor allem Schnaps, Süßigkeiten und Blumen verkaufen. Besonders Rosen kann man günstig im Supermarkt bekommen und für ein vielfaches Verkaufen. (Hier lässt sich besonders mit Pärchen ein gutes Geschäft machen: „Bin ich Dir das nicht wert...?“) Ebenso gut klappt das mit Alkohol, allerdings erst ab Nachmittags. Hier liegt die Wahl zwischen kleinen Schnapsfläschchen und dem Stamperl-Ausschenken. Weil Flaschen meist günstiger sind, verdient man zwar mehr, die Passanten müssen hier aber gleich trinken, was nicht jeder möchte.
  4. Viel besser zum Geld verdienen eignen sich Dienstleistungen. Hier haben Sie vorab keine Ausgaben und die „Ware“ kann Ihnen nicht ausgehen. Die Aufgabe ist zum Beispiel, Massagen anzubieten, etwa fünf Euro für zehn Minuten. Besonders witzig kann auch das Handlesen sein. Dabei müssen Bräutigam oder Braut möglichst kreativ sein, das sollte dann ein bis zwei Euro wert sein. Für Dienstleitungen wie Schuhe putzen oder Scheiben säubern müssen Sie die entsprechenden Hilfsmittel natürlich dabei haben. (Gemein wäre auch, die Braut mit ihrem Kleid putzen zu lassen...) Prinzipiell sind Biergärten ein guter Anlaufpunkt, um Dienstleitungen anzubieten. Da kann niemand weg laufen...
  5. Natürlich geht es bei einem Junggesellenabschied nicht immer ums Geldverdienen, sondern um den Spaß dabei. Also können Sie auch gerne Aufgaben stellen, die ein wenig peinlich sind... zum Beispiel ein Ständchen in der Fußgängerzone singen, Mundharmonika oder Flöte spielen oder einfach irgendwelche Leute umarmen und Ihnen sagen, dass Sie das Umarm-Syndrom hätten. Je schräger, desto besser. Wenn sie einen roten Faden möchten, lassen Sie den Partner vorher einen Fragebogen ausfüllen. Ihr Freund oder Ihre Freundin muss dann die Antworten erraten. Für jede Falsche, muss eine Aufgabe erfüllt werden.
  6. Kleine Quälereien sollten Sie mit netten Ideen abwechseln. Lassen Sie Braut oder Bräutigam einen Brief oder ein Gedicht an den Partner schreiben oder nehmen Sie eine Liebeserklärung auf. Das Mitbringen von so und soviel Telefonnummern oder Unterwäsche-Etiketten ist zwar zuerst lustig, kann aber später Ärger geben... das gleiche gilt für den traditionellen Strip. Klären Sie vorher, ob Braut und Bräutigam so etwas möchten oder nicht. (Mehr sollten Sie aber nicht verraten).
  7. Nach allen Schindereien und bewältigten Aufgaben darf natürlich eine tolle Feier am Abend nicht fehlen. Vom typischen Samstag-Abend-Discogang ist aber abzuraten. Hier kann man sich kaum unterhalten und Sie gehen in der Menge unter. Entweder Sie kennen eine tolle Cocktailbar oder vielleicht eine urige Kneipe, in der man prima Feiern kann. Besonders zu empfehlen ist die Karaokebar. Hier können die Freunde die kleinen Gemeinheiten wieder gut machen und sich selbst blamieren... und dabei ordentlich feiern. Und warum nicht den Männer- und Frauenjunggesellenabschied gemeinsam ausklingen lassen (und vielleicht noch ein paar Spiele einbauen)? Gemischt macht’s doch immer noch am meisten Spaß.
  8. Ach ja, und vergessen Sie bloß nicht, viele, viele Fotos vom Junggesellenabschied zu machen. Versehen mit lustigen Kommentaren lässt sich hier noch ein Prima Hochzeitsgeschenk in Form eines Fotobuchs machen und Sie haben Material für eine Diashow auf der Feier. Das Brautpaar wird Ihnen das nie vergessen...
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