So schützen Sie sich vor dem Krankenhausvirus

Wenn Experten von dem Krankenhausvirus sprechen, sprechen Sie von einem ungewöhnlichen Bakterium. Er wird auch MRSA genannt: Multi-Resistente-Staphylococcus-Aureus.

  • Dieses Bakterium kann fast überall vorkommen, beispielsweise auf der Haut und im Nasen-Rachenraum von Menschen. Viele Menschen tragen das Bakterium in sich, ohne es zu wissen.
  • Das Krankenhausvirus löst nur in den einigen Fällen bei Patienten im Krankenhaus eine Erkrankung aus.
  • Wenn Menschen ein gutes und intaktes Immunsystem haben, bleibt das Bakterium unauffällig.
  • Die Menschen, die in ein Krankenhaus eingewiesen werden, haben in der Regel ein geschwächtes Immunsystem.
  • Irrtümlicherweise wird das Bakterium Krankenhausvirus genannt. Es handelt sich aber um eine MRSA-Infektion.
  • Sobald es ausgelöst wird, kann es zu Hautinfektionen bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen, beispielsweise zu einer Lungenentzündung.
  • Experten versuchen zwar, das Bakterium mit einem Antibiotikum zu bekämpfen, das allerdings eine Immunität gegen einige Antibiotika hat. Deswegen kann es auch vorkommen, dass ein Patient an einer MRSA-Infektion ("Krankenhausvirus") stirbt.
  • Ein einziger Händedruck reicht schon aus, um sich zu infizieren. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Krankenhausaufenthalt einer Laboruntersuchung zu unterziehen. Das Krankenhaus wird auch eine entsprechende Untersuchung durchführen. Trägt der Patient das Bakterium in sich, wird er zum Schutz isoliert.
  • Alle Gegenstände, mit denen der Patient in Kontakt kommt, werden regelmäßig desinfiziert. Das Personal und auch die Besucher tragen Schutzhandschuhe, Kittel und Mundschutz.
  • Strengste Hygienemaßnahmen müssen beachtet werden. Alle Kliniken wirken bei diesen Maßnahmen mit. Sie werden vom Robert-Koch-Institut empfohlen.
  • Als Besucher brauchen Sie im Krankenhaus keine Angst zu haben, angesteckt zu werden. Wenn Ihr Immunsystem intakt ist, bekommen Sie keine MRSA-Infektion.
  • Die Schutzmaßnahme dient dazu, eine unbeabsichtigte Verbreitung zu vermeiden.
  • Wenn Sie als Patient ins Krankenhaus kommen, können Sie vorab keine schützenden Maßnahmen treffen. Die einzige Maßnahme ist die Blutuntersuchung beim Arzt.
  • Stellt dieser fest, dass Sie das Bakterium in sich tragen, werden entsprechende Maßnahmen im Krankenhaus direkt getroffen.
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