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Konjunkturfaktoren - eine Erklärung

Konjunkturfaktoren sind Einflüsse, die die Wirtschaft in einem immer wiederkehrenden Zyklus halten. Dabei können Sie mittels Expansion einen Boom oder durch Rezession eine Depression herbeiführen. In diesem Bezug ist es wichtig, dass Sie nicht nur lokal denken.

Konjunkturfaktoren beeinflussen die Wirtschaft.
Konjunkturfaktoren beeinflussen die Wirtschaft.

Die Konjunkturfaktoren beeinflussen die Wirtschaft

Für eine erfolgreiche Wirtschaft stehen bestimmte Kenngrößen. Diese werden als Konjunkturfaktoren zusammengefasst. Sie geben, zum Beispiel, Auskunft über den wirtschaftlichen Stand eines Landes.

  • Ein klarer Einflussfaktor ist die Politik. Hierbei können staatlich gesetzte Rahmenbedingungen über die Wirtschaftskraft entscheiden. Dies wird, zum Beispiel, durch Steuerbelastungen oder eine aktive Standort- und Umweltpolitik forciert.
  • Mit einer Politik, die die technische Entwicklung fördert, lassen sich auch ganz andere Produktionsketten entwickeln und mitunter neue Produkte herstellen.
  • Des Weiteren spielen Veränderungen der Nachfrage eine große Rolle. Dadurch werden entweder mehr Investitionen getätigt oder bessere Kreditbedingungen geschaffen. Die Haushaltsausgaben greifen hierbei auch in die Relevanz ein.
  • Ein weiterer Aspekt ist das vorhandene Angebot an Produktionsfaktoren. Dies kann sich im Boden oder dem Kapital widerspiegeln. Außerdem wirkt sich auch der Arbeitsmarkt auf die Entwicklung der Wirtschaft aus.
  • Aus der monetären Sicht ist das aktuelle Zinsniveau wegweisend. Der Status der Geldentwicklung zählt hier als wichtige Größe ebenso dazu.
  • Zudem können die natürlichen Bedingungen eine wichtige Rolle spielen. Somit ist der Zyklus in einem Jahr ohne Naturextreme in bestimmten Branchen ansteigend.
  • Vergessen Sie in diesem Hinblick die Wirtschaft im Ausland nicht. Sie beeinflusst das Verhalten einiger Abnehmer maßgeblich. Ebenfalls können weltpolitische Entscheidungen Mut zur Investition hervorbringen oder diese Wege hemmen.
  • Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist ebenso die psychische Wahrnehmung der Menschen. Bei einem positiven Eindruck wird dies einen guten Einfluss auf die Wirtschaft nehmen.

Achten Sie auf kleine Anzeichen für eine Flaute

Wenn der Abschwung durch die Konjunkturfaktoren eingeleitet wurde, kann man die Regression schwer verhindern. Deshalb sollte sich ein Unternehmen stets entwickeln.

  • Mit sinkender Nachfrage wird automatisch ein Abschwung eingeleitet. Dies wird dann meistens auch auf internationaler Ebene fortgesetzt.
  • Der Betrieb sollte sich im Einzelnen nie auf einem erfolgreichen Produkt ausruhen. Irgendwann ist auch dafür eine Marktsättigung erreicht.
  • Mitunter reicht hierbei schon eine Neuorientierung bei der Zielgruppe oder eine Modifikation des Warenangebotes.
  • Ansonsten ist die Erweiterung der Produktpalette eine lohnenswerte Investition.
  • Das heißt nicht, dass der Verkaufsrenner ab jetzt keinen Wert mehr hat. Die Wirtschaft und alle in ihr befindlichen Produkte unterliegen schließlich einem Kreislauf.

Verwechseln Sie die Konjunkturfaktoren jedoch niemals mit entsprechenden Indikatoren. Arbeitslosigkeit und die Auslastung der Kapazitäten äußern sich als Ergebnis dieser Einflussfaktoren.

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