Das passiert mit Kartoffeln, die keimen

  • Ob Sieglinde oder Linda - Kartoffeln sind mit das Hauptnahrungsmittel der Deutschen. Doch die Kartoffel sollte nicht ohne Vorbehalte genossen werden. Bekannt ist, dass erheblich grün gewordene Kartoffeln nicht mehr genießbar sind. Die in der Schale enthaltenen Alkaloide sind gesundheitsschädlich und führen zu Magen-Darm-Grippe artigen Symptomen. Die geläufigsten Alkaloide sind Solanin und Chaconin.
  • Bei übertriebenem Konsum der überreifen Kartoffeln kam es in der Vergangenheit sogar schon zu Todesfällen. Besonders gefährlich sind überreife, grüne oder keimende Kartoffeln für Kinder. Sie sollten diese nicht mehr gegessen werden.
  • Die Gifte befinden sich größtenteils in der Schale der Kartoffeln. Abgesehen von Symptomen wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Co. kann der ständige Verzehr auch zu einer Krebserkrankung führen.

Keimende Kartoffeln kann man noch essen, aber...

  • Viele Menschen glauben deshalb, dass Sie die Kartoffeln bloß schälen brauchen oder die Keime aus den keimenden Kartoffeln einfach rausschneiden und dann gefahrlos essen können. Das ist nicht richtig.
  • Das Patentrezept, die Kartoffeln großzügig (also nicht nur die Haut, sondern auch etwas der Knolle) zu schälen, die Keimlinge zu entfernen und die betreffenden Stellen etwas großzügiger zu schälen ist nur bei geringer Giftbelastung eine Möglichkeit. Auch Pellkartoffeln sind keine Option, wenn die Kartoffeln keimen.
  • Als Faustformel gilt: Keimende Kartoffeln sollten Sie gut sortieren. Keime, die größer als einen halben Zentimeter Maximalgröße sind, sollten Sie entsorgen. Kleinere Keime können Sie mit dem Messer sorgfältig entfernen und die Kartoffeln dann noch essen.
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