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Honda-Rasenmäher springt nicht an - was tun?

Eine ärgerliche Situation: Sie möchten den Rasen mit Ihrem Honda-Rasenmäher mähen, doch dieser springt nicht an. Es gibt ein paar Möglichkeiten, die Sie selbst überprüfen können, um den Fehler zu beheben.

Ein Rasenmäher sollte gewartet werden.
Ein Rasenmäher sollte gewartet werden.

Was Sie benötigen:

  • Zündkerzenschlüssel
  • normales Werkzeug

Honda-Rasenmäher sind bekannt für solide Verarbeitung

  • Wenn Sie einen Honda-Rasenmäher haben, dann wissen Sie, dass diese kleinen Gartenhelfer eine gute und solide Qualität vorzuweisen haben. Dennoch kann es passieren, dass der Motor nicht anspringt.
  • Normalerweise sind es Kleinigkeiten, die schuld daran sind, wenn Ihr Honda-Rasenmäher nicht anspringt, denn wenn er gut gewartet ist, liegt es oft an Dingen, die Sie selbst überprüfen und reparieren können.
  • Sie benötigen dazu normales Werkzeug wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, eine Zange und einen passenden Zündkerzenschlüssel.

Das können Sie tun, wenn der Motor nicht an springt

  • Zuerst einmal sollten Sie prüfen, ob genügend Öl und Benzin im Honda-Rasenmäher sind, denn manchmal weiß man nach langen Standzeiten im Winter nicht mehr, ob man im Herbst noch getankt hat.
  • Prüfen Sie dabei auch die Benzinzufuhr, denn eine abgeknickte oder ganz abgerissene Leitung kann die Ursache sein, dass Ihr Gartenhelfer nicht anspringt.
  • Sehen Sie sich dann die Zündkerze an, diese können Sie mit dem Zündkerzenschlüssel herausdrehen, wenn Sie das Gehäuse über dem Motor abgeschraubt haben. Je nach Modell sind das ein paar Schrauben, die das Gehäuse und das Chassis verbinden.
  • Sehen Sie sich den Zündkerzenstecker an, ob er fest sitzt, manchmal löst sich dieser aufgrund der Vibrationen, wenn der Motor läuft. Nehmen Sie diesen ab und schrauben Sie die Zündkerze heraus. Diese sollte rehbraun sein, wenn sie weißlich ist, dann ist der Mäher zu heiß geworden oder das Gemisch stimmt nicht. Wenn sie schwarz und ölig ist, kann es sein, dass der Honda-Rasenmäher "abgesoffen" ist und deshalb nicht anspringt. In dem Fall ist das Gemisch zu fett eingestellt oder Sie haben den Choke nicht schnell genug zurückgenommen.
  • Es könnte auch an der Düse im Vergaser liegen. Dazu schrauben Sie das Vergasergehäuse auf, sehen Sie sich die Düse an, diese hat ein Loch für den Leerlauf und eines für den Vorwärtsbetrieb. Reinigen Sie die kleinen Löcher gut, manchmal ist diese verstopft und der Gartenhelfer funktioniert nicht. Achten Sie beim Öffnen des Gehäusedeckels darauf, dass die Dichtung nicht verletzt wird, denn diese muss beim Schließen wieder genau im Falz liegen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Außerdem ist wahrscheinlich noch etwas Restbenzin im Vergaser.
  • Prüfen Sie die Zündung, also ob der Handhebel am Griff in Ordnung ist oder ob sich ein Kabel gelöst hat. Sollten Sie ein Zugseil zum Starten des Motors haben, ziehen Sie dieses erst einmal langsam ganz heraus, um zu sehen, ob es eventuell irgendwo hakt.

Sollte sich hier nirgends etwas finden, sollten Sie einen Fachmann zur Wartung aufsuchen.

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