- 17.12.2010 Martin Lembke
Es kommt immer wieder vor, dass sich in der Heizung Luftblasen bilden. Diese setzen sich in den Heizkörpern ab. Sobald es in den Heizkörpern blubbert, befindet sich Luft in ihnen. Dadurch werden die Heizkörper auch nicht mehr richtig warm. Spätestens dann sollten Sie die Heizung entlüften.
So einfach entlüften Sie Ihre Heizung
- Sie beginnen damit, dass Sie den Druck im Heizkessel auf den vorgeschriebenen Wert erhöhen. Dazu verbinden Sie den Wasserhahn am Heißwasserboiler mit dem Ablasshahn des Heizkessels mit einem Wasserschlauch. Nachdem Sie den Hahn am Boiler geöffnet haben, öffnen Sie den Hahn am Heizkessel so lange, bis der erforderliche Druck eingestellt ist.
- Dann öffnen Sie am ersten Heizkörper die Entlüftungsschraube mit einem Entlüftungsschlüssel um etwa eine halbe Umdrehung. Entlüftungsschlüssel bekommen Sie in jedem Baumarkt. Unter der Entlüftungsschraube halten Sie ein Gefäß, um abfließendes Wasser aufzufangen. Sie hören dann, wie die Luft aus dem Heizkörper entweicht. Sobald Wasser aus der Entlüftungsschraube fließt, schließen Sie sie sofort wieder.
- Diese Prozedur führen Sie an sämtlichen Heizkörpern durch, die in Ihrem Haus sind. Die meiste Luft befindet sich normalerweise in den Heizkörpern der oberen Stockwerke.
- Während Sie die Heizung entlüften, sinkt in der Regel der Druck im Heizkessel ab. Deshalb ist es empfehlenswert, den Druck zwischenzeitlich zu kontrollieren und eventuell wieder zu korrigieren. Auf jeden Fall sollten Sie den Druck nochmals überprüfen, nachdem Sie alle Heizkörper entlüftet haben.
- Nachdem Sie Ihre Heizung erfolgreich entlüftet haben, sollten Sie keine Luftgeräusche mehr in den Heizkörpern hören. Die Heizkörper haben dann wieder ihre volle Leistung.