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Außenwand verputzen - Hinweise

Eine Außenwand sollte nicht nur gut aussehen, sondern auch ihrem eigentlichen Zweck gerecht werden. Das Gebäude muss vor Witterungs- und Umwelteinflüssen durch die aufzubringende Schutzschicht weitestgehend abgeschirmt werden. Wobei das Verputzen nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, nicht jeder Putz eignet sich für jede Hauswand.

Das Verputzen von Außenwänden sollte nicht ohne fachgerechtes Wissen durchgeführt werden.
Das Verputzen von Außenwänden sollte nicht ohne fachgerechtes Wissen durchgeführt werden.

Eine Außenwand muss mehr als nur gut aussehen

  • Das Verputzen einer Außenwand lässt sich nicht mit einem Innenputz, der hauptsächlich der Verschönerung dient, vergleichen. Zwar ist die Verbesserung der Optik auch mit der Sinn des Verputzens der Fassade, jedoch nicht der hauptsächliche. 
  • Die Außenwand eines Gebäudes ist schließlich ganzjährig der jeweils herrschenden Witterung ausgesetzt, wobei nicht nur Regen, Schnee und Kälte hier ihren Einfluss geltend machen, sondern auch die Sonne Wirkung auf die äußere Schutzschicht eines Hauses und ebenso Auswirkungen auf die Beständigkeit des gesamten Bauwerks haben kann.
  • Haben Sie sich für Putz als schützende Umhüllung Ihres Hauses entschieden, gilt es nun noch nach eingehender Beratung, die richtige Art dieser Schutzschicht für Ihr Gebäude zu wählen. Je nachdem, wo Ihr Haus sich befindet und in welcher Lage, ob sonnig oder nur im Schatten gelegen, hat Einfluss auf den zu wählenden Putz.
  • Ihre eigenen Fähigkeiten sollten hier eine wesentliche Rolle spielen. Auch in dieser Beziehung werden Sie unterschiedliche Materialien vorfinden, die sich mehr oder weniger gut oder schlecht verarbeiten lassen werden. Da eventuelle Fehler bei den Putzarbeiten auf lange Sicht gesehen größeren Schaden verursachen können, sollten Sie sich nicht unbedingt alle Arbeiten dieser Art selbst zutrauen, manchmal sollten Sie sich kompetenten Rat einholen oder im Zweifelsfall nur unter fachgerechter Anleitung zur Tat schreiten.

Beim Verputzen spielt der Untergrund eine wichtige Rolle

  • Möchten Sie auf bereits vorhandenen Putz lediglich eine neue Schicht auftragen, so ist es unabdingbar, die Tragfähigkeit der bereits vorhandenen Schutzschicht zu überprüfen.
  • Um dies durchzuführen, sollten Sie an einer beliebigen Stelle mittels eines scharfen Messers waagerechte sowie senkrechte Einschnitte, die zusammen ein Gitter ergeben, in die Oberfläche einbringen. Platzen hierbei einzelne Felder heraus, so müssen Sie erst den alten Putz entfernen, bevor Sie die Wand im neuen Glanze erstrahlen lassen können.
  • Handelt es sich bei Ihrem Einsatzgebiet um eine komplett neu zu verputzende Wand, so müssen Sie je nach Beschaffenheit dieser, den geeigneten Unterputz auftragen, der die Grundierung für den folgenden Oberputz darstellt und eventuelle Unebenheiten ausgleichen muss.
  • Damit das Material nicht allzu schnell trocknet, was Risse verursachen könnte, empfiehlt es sich, die Wand zuvor noch gründlich anzufeuchten.

Jedes individuelle Anwendungsgebiet hat seine eigene Putzart

  • Sie werden bei den verschiedenen Putzarten auf reine Unterputze sowie Oberputze stoßen. Wobei die Unterputze sich hier in Kalk-Zementputz, Kalk-Zement-Leichtputz, Kalk-Zement-Faser und Zementputz unterteilen. Bei den Oberputzen haben Sie die Wahl zwischen mineralischem Edelputz, Silikat- und Siloxanputz sowie Kunstharzputz.
  • Da die Verwendung der einzelnen Putzarten von der jeweiligen individuellen Beschaffenheit des Untergrundes abhängig ist, sollten Sie hier eine Aufstellung der Gegebenheiten vor Ort, beim Einkauf im Fachhandel, vorlegen können. Hier kann Ihnen auch die für Ihren Fall passende Kombination des Unter- und Oberputzes angeboten werden.
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