Ein Handy aus den USA

  • Wenn Sie ein Handy in den USA zu kaufen, um es später auch nach Deutschland einzuführen und hierzulande zu nutzen, dann sollten Sie sich vorab über die Garantiebedingungen informieren. Sollte das Gerät während der Garantiezeit einen Schaden aufweisen, der unter die Garantiebestimmungen fällt, dann müssten Sie das Handy normalerweise in den USA reparieren bzw. austauschen lassen. Dies ist natürlich problematisch, wenn Sie sich in Deutschland befinden.
  • Außerdem sollten Sie beim Kauf sicherstellen, dass das Handy netztechnisch nicht nur in den USA funktioniert, sondern auch Quad- oder Triband fähig ist. Ansonsten haben Sie keinen Empfang für europäische bzw. Netze in Deutschland.
  • Dazu gehört auch, dass das Handy SIM-Karten-fähig sein muss. Früher funktionierten Handys in den USA immer nur mit Chip. Dieser wurde dann vom jeweiligen Netzanbieter freigeschaltet. Daher funktionierten diese Handys nur in den USA und nur mit den entsprechenden Netzen. Heute gibt es auch SIM-fähige Handys. Das Handy muss für alle SIM-Karten freigeschaltet sein, damit Sie in Deutschland Ihre eigene SIM-Karte wieder einsetzen können.

Kaufen und später verzollen

  • Außerdem müssen Sie bei der Ausreise aus den USA nach Deutschland den Zoll mit einkalkulieren. Geräte, die Sie für über 430 Euro kaufen, müssen generell verzollt werden. Wenn Sie das Handy nicht freiwillig deklarieren, müssen Sie das Doppelte des eigentlichen Zollbetrags bezahlen.
  • Die Zollquittung sollten Sie in jedem Fall aufheben und bei möglichen späteren USA-Besuchen wieder mit sich führen, um nachweisen zu können, dass der Zoll bereits bezahlt wurde.