Wissenswertes über Tofu

  • Tofu kommt ursprünglich aus Asien und wird aus dem Teig der Sojabohne hergestellt. Um den genauen Ursprung ranken sich viele Theorien - fest steht nur, dass das Nahrungsmittel wohl schon im chinesischen Altertum bekannt war und sich in den folgenden Jahrhunderten im asiatischen Raum verbreitete.
  • Der Teig besteht aus Sojabohnen, Wasser und Salz und ist somit ein rein pflanzliches Produkt, welches es besonders beliebt bei Vegetariern und Veganern macht.
  • Für die Herstellung der in hiesigen Gefilden bekannten Form werden die Tofubohnen in Wasser eingeweicht, dann erhitzt und zu einem Brei verarbeitet. Nach dem Aussieben der Kleie entsteht Sojamilch, die mithilfe von Mineralsalzen gerinnt. In diesem geronnenen Zustand wird die Sojamasse für den Verkauf in die bekannten Blöcke gepresst und verpackt. Vor allem bei geöffneter Verpackung ist die Haltbarkeit von Tofu sehr begrenzt.
  • Der Geschmack von Tofu wird von vielen seiner Fans als leicht nussig bezeichnet, die Mehrheit jedoch bescheinigt Tofu eine gewisse Geschmacksneutralität. Kritiker bezeichnen den Tofugeschmack eher als "nicht vorhanden" oder "langweilig".
  • Der Tatsache, dass Tofu im Grunde genommen geschmacksneutral ist, verdankt es den Umstand, dass es mithilfe der Beimischung verschiedenster Gewürze und Zutaten die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen annehmen kann.
  • Ohne Zweifel ist Tofu sehr gesund. Das leicht verdauliche Sojaprodukt bringt es gerade mal auf 70 kcal/100 g und enthält eine Menge Eiweiß. Außerdem ist es reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Dafür enthält es weder Gluten noch Cholesterin.

Haltbarkeit von Tofu - das müssen Sie beachten

  • Auf dem europäischen Markt haben Sie meist nur die Wahl zwischen naturbelassenem und geräuchertem Tofu. In Bezug auf deren Haltbarkeit müssen Sie leichte Unterschiede berücksichtigen.
  • Die Haltbarkeit von 4-5 Tagen ist bei geräuchertem Tofu sogar dann gewährleistet, wenn Sie ihn offen im Kühlschrank liegen lassen. Sie müssen ihn weder in eine Plastikdose packen noch auf andere Art schützen. Es genügt, wenn Sie ihn in seiner Verkaufspackung locker einschlagen.
  • Naturbelassener, ausgepackter Tofu hingegen bekommt schnell eine bröckelige Konsistenz. Am besten legen Sie ihn in eine Schüssel mit Salzwasser, die Sie mit Klarsichtfolie abdichten. Auf diese Weise erhöhen Sie die Haltbarkeit des Tofus und bewahren seine Konsistenz. Den naturbelassenen Tofu können Sie so gut eine Woche im Kühlschrank lagern.
  • Ist die Haltbarkeit von Tofu überschritten, werden Sie dies ohne Zweifel sofort feststellen. Das normalerweise recht geschmacksneutrale Produkt riecht und schmeckt plötzlich äußerst unangenehm.

Wissenswertes zu Anwendung und Haltbarkeit von Tofu

  • Die Rezeptmöglichkeiten kennen kaum Grenzen. Da das Nahrungsmittel kaum Eigengeschmack oder Geruch besitzt, passt es zu unzähligen Gerichten und kann sowohl pikant als auch süß genossen werden. Praktischerweise ist es mit rund 72 Kalorien pro 100 Gramm kalorienarm, kann sowohl warm als auch kalt gegessen werden und ist dank seines hohen Eiweißgehalts zudem gesund.
  • In westlichen Ländern ist Tofu vor allem ein beliebter Fleisch- und Fischersatz. Sie können ihn grillen, braten oder frittieren, zu Schnitzel, Würstchen, Burgern oder Suppeneinlage verarbeiten. Auch als Füllung für Tortellini oder als Brotaufstrich ist er geeignet. Egal ob mediterrane Kräuter, Ingwer, Curry, Chili, Zwiebeln oder Knoblauch - Tofu kann auf alle erdenklichen Arten gewürzt werden.