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Glassplitter im Fuß - so reagieren Sie professionell

Ein Glassplitter im Fuß sollte professionell entfernt werden, sonst kann die Wunde zu eitern beginnen. Notfalls müssen Sie zu einem Arzt gehen.

Ein Glassplitter ist schwer zu entfernen.
Ein Glassplitter ist schwer zu entfernen.

Was Sie benötigen:

  • Betaisodona
  • Pflaster
  • spitze Pinzette
  • Licht

Wenn Sie gerne ohne Schuhe laufen, kann es schnell passieren, dass Sie sich einen Glassplitter in den Fuß eintreten. Es muss nicht einmal sein, dass Sie stark bluten, es wird aber auf jeden Fall beim Auftreten stechen oder schmerzen. Versuchen Sie, den Glassplitter im Fuß zu entfernen. Geht das nicht, gehen Sie zu einem Arzt. Bohren Sie auf keinen Fall in der Wunde herum, sonst schieben Sie den Splitter tiefer hinein.

So entfernen Sie den Glassplitter

  1. Desinfizieren Sie die Wunde zunächst mit Betaisodona. So werden Bakterien entfernt und Sie bringen keinen Schmutz in die Wunde.
  2. Machen Sie die Pinzette mit einem Feuerzeug heiß, bis sie glüht. Passen Sie auf, dass Sie sich die Finger nicht verbrennen. Warten Sie, bis die Pinzette wieder kalt ist, notfalls können Sie sie auch mit kaltem Wasser abkühlen. Jetzt ist die Pinzette weitestgehend keimfrei.
  3. Beleuchten Sie die Stelle am Fuß gut und versuchen Sie, mit der Pinzettenspitze den Splitter zu erwischen. Wo er ist, hören Sie, wenn Sie mit der Pinzette über die Stelle fahren. Dort, wo der Splitter ist, knirscht es ein wenig. 
  4. Ist der Splitter zu tief, drücken Sie mit dem Finger ein wenig hinter dem Splitter auf die Haut und versuchen Sie, ihn in Richtung Wundöffnung zu schieben.
  5. Haben Sie ihn erwischt, desinfizieren Sie die Wunde noch einmal mit Betaisodona und kleben Sie ein Pflaster darüber. Erwischen Sie ihn nicht, müssen Sie zu einem Arzt gehen.

Ein Splitter im Fuß ist schwer zu entfernen

  • Wenn Sie nicht gerade sehr gelenkig sind, ist es für Sie alleine schwer möglich, den Glassplitter aus der Fußsohle selbst zu entfernen. So weit bekommen Sie den Fuß nicht nach oben.
  • Bohren Sie auf keinen Fall lange in der Wunde herum. Je mehr Sie daran arbeiten, umso mehr wird sie auch bluten. Eine stark blutende Wunde macht es dann auch dem Arzt schwer, den Splitter zu finden.
  • Achten Sie stets darauf, dass die Wunde sauber gehalten wird, und schauen Sie auch gleich, wann Ihre letzte Tetanusimpfung war. Liegt sie länger als 10 Jahre zurück, müssen Sie zum Impfen gehen, sonst riskieren Sie eine Tetanusinfektion.
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