Erörterung - Satzanfänge einzigartig gestalten

Satzanfänge für eine Erörterung gestalten Satzanfänge für eine Erörterung gestalten
Eine Erörterung umfasst den eigenen Standpunkt, zeigt das Für und Wider einer Sache oder einer Aussage auf. Um Satzanfänge einzigartig zu gestalten zu gestalten sollte Sie auf die Erörterung eingehen.
Evelyn Dreier
20.12.2011 Evelyn Dreier
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Einer Erörterung liegt meist eine Frage zugrunde, welche dann durch Abwägen der einzelnen Argumente beantwortet wird.

Unterschiedliche Arten von Erörterungen

  • In der freien Erörterung ist meist nur ein Thema vorgegeben, welcher erörtert werden soll. Hierbei gilt es zwischen der linearen Erörterung und der kontroversen Erörterung zu unterscheiden.
  • Bei der linearen Erörterung wird das Thema gleichmäßig durch "Für-Argumente" bestätigt, oder "Gegen-Argumente" widerlegt.
  • Bei der kontroversen Erörterung, welche sich durch Begriffspaare wie "Für und Wider" erkennen lässt, steht die Pro-Kontra-Argumentation im Vordergrund.
  • Bei der textgebundenen Erörterung ist ein Textausschnitt, welcher meist eine Fragestellung oder Situationsentscheidung beinhaltet, vorgegeben. Um hier Satzanfänge zu gestalten, sollten Sie auf den Text eingehen.

Gelungene Satzanfänge für eine Erörterung

  • Bei Satzanfängen gilt auch bei Erörterungen: je kreativer und klarer formuliert, umso einfacher ist der Einstieg in das Thema. Sie sollten keinesfalls ganze Textbausteine verwenden und immer auf das Thema eingehen.
  • Für die Einleitung sollten Sie zunächst die allgemeine Problematik beschrieben. Hier empfehlen sich "zwei Meinungen", "kontroverse Ansichten" oder ähnlich Begriffe. Um die Überleitung zum Hauptteil gelungen zu formulieren, können Sie hier einen Ausblick auf die Erörterungsweise geben. "Nachfolgende Argumentationen befassen sich mit dem Für und Wider..."
  • Im Hauptteil müssen Sie Ihre Meinung vertreten und den Leser von dieser überzeugen. Bleiben Sie also klar bei einer Meinung. Verändern Sie den Satzbau, Stellen Sie Fragen. "Wieso musste es soweit kommen?", "Konnte man nicht anders reagieren?".
  • Um die Argumentation aufrecht zu erhalten,  helfen Bindewörter wie "weiterhin" oder "zusätzlich". Um Gegensätze aufzuzeigen empfehlen sich "im Gegensatz", "andererseits" oder "dagegen".
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