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Eine Spielbeschreibung als Schularbeit - so wird sie gut

Eine Spielbeschreibung ist als Schularbeit vor allem in der fünften und sechsten Klasse üblich. Es gilt dabei, mehrere Punkte zu beachten.

Spielbeschreibungen sollen vor allem verständlich sein.
Spielbeschreibungen sollen vor allem verständlich sein.

Spielbeschreibungen sind als Alternative zu Gebrauchsanleitungen, Personenbeschreibungen oder Bastelanleitungen im Deutschunterricht der fünften und sechsten Klasse eine häufig geforderte Schularbeit.

Welche Elemente die Schularbeit enthalten sollte

Eine Spielbeschreibung ist ein sachlich informierender Text. Für die Schularbeit sind folgende Punkte wichtig:

  • Der Spielanleitung sollten Sie eine gute Gliederung zugrundelegen, die dem Leser eine schnelle Orientierung erlaubt.
  • Verwenden Sie Fachbegriffe, die für das Spiel wichtig sind, aber nicht, ohne sie zuvor zu erklären.
  • Verwenden Sie einen einfachen Satzbau mit möglichst wenig Nebensätzen.
  • Die Zeitstufe ist das Präsens (die Gegenwartsform).

Eine Spielbeschreibung sinnvoll aufbauen

Beginnen Sie die Spielbeschreibung mit einer kurzen Charakteristik des Spiels, zum Beispiel: "Rommé ist ein Kartenspiel für zwei bis sechs Spieler. Ziel des Spiels ist es, seine Karten möglichst schnell aus- und anzulegen."

  1. Beschreiben Sie nun das benötigte Spielmaterial, zum Beispiel: "Rommé spielt man mit zwei Kartenspielen aus je 52 Karten mit je drei Jokern."
  2. Als nächstes schreiben Sie etwas über die Spielvorbereitungen, zum Beispiel: "Jeder Spieler bekommt zehn Karten. Der Rest der Karten kommt verdeckt in einen Stapel in der Tischmitte, den Talon."
  3. Beschreiben Sie nun den Spielverlauf, zum Beispiel: "Der links vom Geber sitzende Spieler zieht eine Karte vom Talon und legt eine nicht benötigte Karte offen neben den Talon." Achten Sie darauf, die Spielbeschreibung möglichst detailliert und dennoch so kurz wie möglich zu verfassen. Lassen Sie alle für den Verlauf unnötigen Informationen weg.
  4. Beschreiben Sie nun die Endphase des Spiels, zum Beispiel "Gewinner ist, wer als erstes alle seine Karten abgelegt hat und das Spiel mit einer letzten Kartenablage auf den Talon beendet."

Sinnvoll kann es sein, auch die Spielstrategie in groben Zügen darzustellen. Fügen Sie solche Hinweise zu Erfolg versprechenden Spielzügen am Ende der Schularbeit hinzu.

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