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Dutt selber machen - so geht's bei feinen Haaren

Der Dutt ist eine klassische und zeitlose Hochsteckfrisur. Man kann diesen in vielen verschiedenen Variationen tragen, von sehr streng bis romantisch verspielt und locker sportlich. Auch bei eher feinen Haaren ist das Tragen eines Dutts nicht ausgeschlossen. Viele Frauen trauen sich jedoch an das Frisieren dieses Haarknotens nicht heran, weil sie nicht wissen, wie man den Dutt selber machen kann. Mit etwas Geduld und Übung und dem ein oder anderen Trick können Sie sich die Haare selbst zu einem Dutt hochstecken.

Mit Übung den Dutt selber frisieren.
Mit Übung den Dutt selber frisieren.

Was Sie benötigen:

  • Geduld
  • Übung
  • zwei dünne Haargummis
  • Haarklemmen
  • Haarnadeln
  • spezielles Duttkissen
  • Haarspray
  • Stielkamm

Dutt mit einem Duttkissen 

Bei feinem Haar ist es empfehlenswert, wenn Sie sich ein spezielles Duttkissen kaufen, mit welchem Sie den Dutt selber machen können. Denn bei eher dünnem Haar fehlt oft die entsprechende Fülle, die für den Dutt notwendig ist. Ein solches Duttkissen findet man auch unter dem Namen Knotenring. Sie können diesen in einem Onlineshop für Friseurbedarf kaufen.

  1. Waschen Sie Ihre Haare am Vorabend und verzichten Sie auf Weichmacher, wie Kuren oder Spülungen. Das Haar benötigt Festigkeit zum Hochstecken. Bevor Sie mit dem Stecken beginnen, können Sie  Ihr Haar allerdings etwas anfeuchten und Haarfestiger anwenden.
  2. Trocknen Sie anschließend Ihr Haar vollständig.
  3. Entscheiden Sie vorab, ob Sie komplett alle Haare hochstecken möchten, oder am vorderen Bereich evtl. eine Strähne heraushängen lassen möchten. Ist dies der Fall, teilen Sie diese Strähne vorher ab.
  4. Nun nehmen Sie die Haare zusammen und kämmen sie streng nach hinten, um einen Pferdeschwanz zu binden. Entscheidend für die Höhe des Dutts ist die gewählte Höhe des Pferdeschwanzes. Sehr festlich wirkt der Dutt, wenn er ziemlich weit oben am Kopf sitzt. Alltagstauglich und lockerer wirkt er, wenn er recht tief am Hinterkopf sitzt.
  5. Binden Sie sich einen Pferdeschwanz an entsprechender Stelle und verwenden Sie dafür ein dünnes Haargummi. Achten Sie auf sauberes Kämmen beim Zusammennehmen. Benutzen Sie anstelle einer Bürste besser einen Kamm.
  6. Legen Sie das Duttkissen über den Pferdeschwanz. Um sicherzugehen, dass es hält, können Sie dieses mit einigen Haarklemmen oder Haarnadeln fixieren.
  7. Jetzt beugen Sie Ihren Kopf nach vorne. Verteilen Sie Ihre Haare gleichmäßig über dem Duttkissen. Versuchen Sie mit den Fingern zu fühlen, wo noch Zwischenräume sind.
  8. Nehmen Sie ein zweites Haargummi und binden Sie es um das Duttkissen und fixieren Sie damit Ihre Haare um das Duttkissen herum. Beugen Sie Kopf wieder nach vorne.
  9. Nun stehen natürlich die restlichen Haare vom Kopf ab. Diese gilt es jetzt geschickt mit Haarklemmen um den Dutt herum zu verstecken.
  10. Nehmen Sie dazu einzelne Haarsträhnen und wickeln Sie diese um den Dutt und stecken sie fest. Dies hat gleichzeitig zur Folge, dass Sie das zweite Haargummi so verstecken können.
  11. Zum Abschluss fixieren Sie Ihre Frisur mit ausreichend Haarspray. Einzelne Strähnen, die noch herausschauen, können Sie mit dem Stielkamm unter den Dutt schieben.

Den selbst gemachten Haarknoten schmücken und variieren

  • Um dem Dutt ein besonders festliches Aussehen zu verleihen, können Sie kleine Blümchen oder Perlen einarbeiten.
  • Ein buntes, etwas breiteres Haarband um den Dutt, gibt der Frisur ein jugendliches und sportliches Aussehen.
  • Lassen Sie einige Haarspitzen aus dem Dutt herausschauen. Toupieren Sie diese, sodass sie einzeln etwas vom Kopf abstehen.
  • Sie können den Dutt auch seitlich am Kopf frisieren. Dazu den Pferdeschwanz einfach an der Seite binden.
  • Lassen Sie einige Strähnen aus dem Dutt heraushängen und formen Sie diese mit einem Lockenstab zu kleinen Locken. So entsteht eine romantische, etwas lockere Duttfrisur.

Lassen Sie sich von anfänglichen Fehlversuchen nicht entmutigen. Mit etwas Übung wird es Ihnen sicher gelingen, diesen schönen Haarknoten selber zu machen.

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