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Bergenie zurückschneiden - das müssen Sie beachten

Die Bergenie ist äußerst robust und pflegeleicht. Selbst beim Zurückschneiden können Sie kaum etwas verkehrt machen - sie treibt zuverlässig immer wieder neu aus.

Die Bergenie ist äußerst pflegeleicht.
Die Bergenie ist äußerst pflegeleicht. © Essenia Deva / Pixelio

Zu den pflegeleichtesten Gartenpflanzen gehört die Bergenie, eine nahezu unverwüstliche Staude mit wunderschönen Blüten in Weiß oder in verschiedenen Rosatönen. Sie ist frosthart und wintergrün. Einige Arten geben dem winterlichen Garten durch ihre schöne, rötliche Laubfärbung besondere Akzente. Die Blütezeit bewegt sich normalerweise von April bis Mai, manche Sorten zeigen im November bis Dezember noch einmal eine zweite Blüte.

Pflege der Bergenien

  • Bergenien kommen mit fast jedem Boden aus, solange er durchlässig ist. Selbst kalkhaltige Erde wird vertragen.
  • Die Stauden wachsen am liebsten im lichten Schatten. Hier entwickeln sie die schönsten Blüten. Stehen die Pflanzen zu dunkel, gehen sie zwar nicht ein, werden aber blühfaul und bilden lange unschöne Blätter.
  • Obwohl Sie sich kaum um die Bergenie kümmern müssen, ist ein Zurückschneiden manchmal unumgänglich.

Wann müssen Sie die Bergenie zurückschneiden?

  • Normalerweise reicht es, alte Blütenstände und braune Blätter direkt über dem Boden abzuschneiden. Besonders im Frühjahr vor dem neuen Austrieb sollten alle vertrockneten und angegriffenen Pflanzenteile entfernt werden.
  • Ein radikales Zurückschneiden ist nur dann nötig, wenn die Pflanze mit den Jahren in die Höhe geschossen ist und somit zum "Hochstämmchen" wurde. In diesem Fall können Sie die Bergenie bedenkenlos komplett in Bodenhöhe mit einem scharfen Messer abschneiden.
  • Nach dieser Radikalkur ist es von Vorteil, wenn Sie die Pflanze mit etwas Dünger und extra Wassergaben verwöhnen. Bereits nach ein paar Wochen treibt der alte Stamm wieder üppig aus. Nicht selten erscheint noch im selben Jahr eine schöne Neublüte (je nach Sorte).
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