Bei einem Brief Anschrift und Absender richtig positionieren - so geht´s

Wo gehören Anschrift und Absender hin? Wo gehören Anschrift und Absender hin?
Telefonieren und eMailen haben das Versenden des guten alten Briefs ja zum Glück noch nicht ganz verdrängt. Inzwischen ist es aber doch denkbar, dass so mancher, der dies allzu selten tut, nicht ganz sicher ist, wo genau denn nun Anschrift und Absender auf dem Briefkuvert hingehören.
Ilka Sehnert
02.03.2011 Ilka Sehnert
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links

Ob Sie die nötigen Aufschriften auf Ihre Briefe handschriftlich oder per Ausdruck maschinell erstellen, ist unerheblich. Aber es gibt einige Regeln für die Aufteilung eines Briefumschlags und die Plazierung diverser Informationen auf ihm.

So wird ein Brief in bestimmte Bereiche aufgeteilt

  • Oben links ist Platz für Absenderinformationen, die sogenannte Absenderzone.
  • Oben rechts wird die Postsendung frankiert. Die Deutsche Post nennt das Frankierzone.
  • Unten rechts ist Platz für Codierungen (Codierzone). Codierungen werden bei sogenannten automationsfähigen Sendungen anhand der Anschrift erstellt und leiten maschinell die Sendung von A nach B (bei  Infopost & Werbesendungen beispielsweise).
  • Dazwischen befindet sich der Raum für die Anschrift, die sogenannte Lesezone. 

Platz für die Anschrift in der Lesezone

  • In die Lesezone (bei fensterlosen Umschlägen in der rechten Briefhälfte) gehört die Anschrift, die dort unter Beachtung einiger Dinge per Hand oder maschinell hingeschrieben werden sollte. Man muß es nicht so genau nehmen wie es die Deutsche Post hier vorschreibt, aber annähernd so geschriebene Datensätze helfen beim unproblematischen Versand:
  • Die Schriftgröße soll 10 bis 12 pt, der Zeichenabstand 0,2 mm - 0,4 mm betragen, Der Wortabstand ein Leerzeichen und der Abstand zwischen den Zeilen 1 mm - 2,5 mm. Die vom maschinellen Lesesystem bevorzugten Schriften sind  Arial, Courier und Helvetica
  • Schreiben Sie die Adresse in einem linksbündigen Block ohne Leerzeilen mit einer Höchstbreite von 10 cm, wählen Sie zum Beschriften einen dunklen Stift. Der Umschlag selbst sollte hell sein. 
  • Bei Fensterbriefumschlägen schreiben Sie die Anschrift in den Briefkopf selbst. Achten Sie darauf, dass die Anschrift nach dem Falten und Einlegen des Briefes vollständig im Fenster des Umschlags erscheint und mindestens 3 mm von allen Rändern entfernt ist. Sie sollten auch darauf achten, dass Sie den Brief so falten, dass er im Umschlag nicht verrutschen kann.

Anschrift drauf, fehlt noch der Absender

  • Bleiben wir zunächst bei Fensterumschlägen. Hier ist es üblich, wenn Sie den Adressblock in den Briefkopf schreiben, obendrüber auch gleich ( wesentlich kleiner / Schrifthöhe maximal 2,0 mm ) die Absenderangaben zu schreiben.
  • Das ist bei normaler Beschriftung von fensterlosen Umschlägen ganauso möglich. Allerdings ist das nur bei maschinellem Beschriften zu empfehlen, per Hand gerät der Absender dann doch zu klein und vermutlich eher unleserlich. Besser ist der Absender oben links.
  • So beschriftet und ausreichend frankiert, kann eigentlich beim (privaten) Briefversand nichts schiefgehen. Verschicken Sie jedoch oft und regelmäßig viele Sendungen/Werbe-und Infopost, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihre Sendungen "automationsfähig" sind.
  • Auf der website der Deutschen Post finden Sie hierzu eine 48-seitige Broschüre zum Download. Nach deren Lektüre und unter Beachtung aller Feinheiten ist dann alles 100%ig so, wie die Deutsche Post - bzw. deren Sortiermaschinen - es gern hätte. Und es ist natürlich auch in Ihrem Sinne, wenn der Versand reibungslos funktioniert.
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