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Bei Antwortbrief Porto sparen - so geht's bei der Post

Wenn Sie geschäftlich Werbebriefe versenden, dann wünschen Sie oft auch eine Antwort vom Kunden. Damit dem Kunden durch den Antwortbrief keine Portokosten entstehen, können Sie den Frankiervermerk "Entgelt zahlt Empfänger" nutzen. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Bei Antwortbriefen das Porto übernehmen
Bei Antwortbriefen das Porto übernehmen © Petra_Morales / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Drucker
  • Werbebriefe haben die Funktion, mit dem Kunden in Kontakt zu treten und ihn zu einer Aktion zu bewegen. Im besten Fall sollte der Kunde einen Antwortbrief zurücksenden, um etwas zu kaufen oder um mehr Informationen anzufordern. Auch Gewinnspiele sind sehr beliebt, um Kundenadressen auf deren Richtigkeit zu überprüfen.
  • Damit dem Kunden durch seinen Antwortbrief keine Kosten entstehen, können Sie das Porto für die Rückantwort ohne Aufschlag übernehmen, wenn Sie den Antwortbrief richtig gestalten.

Die Adresse vom Antwortbrief richtig gestalten

Der Antwortbrief muss automationsfähig sein und folgende Punkte müssen zwingend eingehalten werden:

  1. Die Briefsendungen müssen maschinell bearbeitet werden können. Das schließt auf jeden Fall eine handschriftliche Adressierung aus. Sie müssen Ihre Anschrift gut lesbar auf den Antwortbrief drucken. Achten Sie darauf, dass Sie zwischen Straße und Ort keine Leerzeile drucken, wie früher einmal üblich.
  2. Genau über Ihre Anschrift müssen zwei Zeilen eingefügt werden: "Deutsche Post" mit dem Logo des Posthorns, und "Werbeantwort" müssen in gleicher Schrift und Schriftgröße gedruckt stehen wie die Adresse. Ein Stempel ist nicht erlaubt und auch einen Aufkleber dürfen Sie nicht verwenden. 
  3. Ebenfalls nicht erlaubt sind durchsichtige Briefumschläge oder Umhüllungen aus Kunststoff. 
  4. Der Adressblock muss sich im unteren rechten Viertel des Briefumschlages befinden.
  5. Verwenden Sie auf keinen Fall Fantasie-Briefmarken, um anzudeuten, dass das Porto schon bezahlt wäre.

"Entgelt zahlt Empfänger" - so spart Ihr Kunde das Porto

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit zwischen drei Alternativen:

  1. "Entgelt zahlt Empfänger" bedeutet für Ihren Kunden, er kann den Antwortbrief einfach so ohne Frankierung in den nächsten Briefkasten werfen und Sie bezahlen das komplette Porto.
  2. "Bitte ausreichend frankieren" ist eine Bitte an Ihren Kunden. Entweder der Kunde frankiert richtig, dann müssen Sie kein Nachporto bezahlen oder er frankiert nicht, dann müssen Sie das Porto im Nachhinein bezahlen.
  3. "Bitte frankieren, falls Marke zur Hand" - die Ausführungen wie unter 2. beschrieben treffen auch hier zu.

Die Information, dass das Porto der Empfänger trägt, muss auf dem Antwortbrief nach den exakten Vorgaben der Post im oberen rechten Viertel des Umschlages gedruckt werden.

  • Als "Briefmarke" müssen Sie einen Rahmen drucken, der die Maße Breite 15-25 mm und Höhe 17-30 mm aufweist. Der Rahmen muss durchgehend gedruckt sein, eine gestrichelte oder gepunktete Linie ist nicht erlaubt. 
  • Der Text "Entgelt zahlt Empfänger" oder "Bitte ausreichend frankieren, falls Marke zur Hand" muss mittig in den Rahmen gedruckt werden. Sie müssen mindestens 2 Zeilen und höchstens 4 Zeilen beschreiben. Der Text darf den Rand des Rahmens nicht berühren.
  • Für Rahmen und Text gilt: nur schwarze Farbe in guter Druckqualität verwenden.

Wenn Sie wirklich viele Antwortbriefe verteilen wollen, sollten Sie besser in die nächste Postfiliale gehen und die Mitarbeiter dort fragen, ob Ihr Antwortbrief den Richtlinien der Post entspricht. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.

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