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Porto für bunte Briefumschläge - nützliche Informationen zum Frankieren

Gerade in der Weihnachtszeit bastelt man die Briefumschläge für die Weihnachtspost am liebsten selbst. Da sind die Briefumschläge auch öfter mal bunt anstatt weiß. Aber wie ist das dann mit dem Porto? Hier erfahren Sie mehr.

Porto für bunte Briefumschläge
Porto für bunte Briefumschläge

Mehr Porto für bunte Briefumschläge?

  • Offiziell sieht die Beförderungsbestimmung der Post AG in Deutschland vor, dass für farbige Briefumschläge ein erhöhtes Porto anfällt. Das sind dann beim Standard Brief 90 Cent anstatt 55 Cent. Bei einer Postkarte ebenfalls 90 Cent anstatt 45 Cent. Das wurde Anfang 2010 so beschlossen.
  • Allerdings sagt der Vize Präsident Klaus Ehrnsperger selbst, dass kleine Mengen nicht beanstandet werden. Das heißt, dass farbige Briefumschläge bis zu 5 Stück, die nur mit dem normalen Porto freigemacht wurden, nicht zurückgesendet werden. Diese werden normal zugestellt, ohne dass der Empfänger eine Nachzahlung erhält.

Warum ist das Porto höher?

  • Hintergrund des erhöhten Porto ist die Sortierbarkeit der Post. Briefe werden im Briefzentrum der Post automatisch ausgelesen. Das geschieht mit Hochleistungsscannern. Von diesen Scannern stammt auch der orange farbene Strichcode, den man unten auf den Briefen findet. Bunte Briefumschläge haben den Nachteil, dass der Strichcode der Scanner auf ihnen nicht lesbar ist. Daher müssen diese Briefe per Hand sortiert werden, was einen erhöhten Aufwand hat. 
  • Wenn das allerdings nur ein paar Briefe sind, die nachsortiert werden müssen, fällt dies nicht weiter zu Last. Sollten Sie aber beabsichtigen, mehr als 5 Briefe mit buntem Briefumschlag zu verschicken, dann sollten Sie sich bei dem Automatisierungsbeauftragten informieren. Der kann Ihnen genau sagen, ob Ihre Briefe unter das erhöhte Beförderungsgeld fallen. Die Adresse Ihres Automatisierungsbeauftragten erhalten Sie in Ihrer Postfiliale. So kommt Ihre Post garantiert pünktlich zum Fest an!
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