So schreiben Sie die Einleitung einer Argumentation

  • Eine Einleitung darf niemals zu lang werden. Eine halbe Seite ist hierbei die höchste Vorgabe. Am idealsten sind zwei bis drei Sätze.
  • Die Einleitung einer Argumentation soll als Übersichtssatz mit den wichtigsten Informationen den ersten Gesamteindruck geben. Sie stellt das Thema kurz vor, indem die sogenannten W-Fragen beantwortet werden, also unter anderem worum es sich im beiliegenden Text handelt (Definition des Themas) und wann bzw. wo es erschienen ist. Es soll darüber hinaus auf die Bedeutung der Problematik aufmerksam gemacht werden.
  • Wichtige Informationen sind zudem auch der Name des Autors und des Titels, die auf keinen Fall fehlen dürfen.
  • Auch soll die Einleitung ein bisschen Neugier erwecken und womöglich auch zeigen, warum das Thema interessant sein kann.
  • Gerne können auch schon in der Einleitung ein bis zwei Statistiken zitiert werden - jedoch nicht übertreiben und lang ziehen.
  • Die Einleitung soll als Hinführung zum Thema bzw. zur Fragestellung - wie sie in der Überschrift formuliert wurde - gelten. Dies kann geschafft werden, indem Sie beispielsweise entweder an einem aktuellen Anlass, an eigener Erfahrung, an einer Studie oder an einem geschichtlichen Hintergrund anknüpfen.
  • Am Ende der Einleitung ist es immer besonders gut, den Widerspruch, welcher sich in der jeweiligen Fragestellung befindet, herauszuarbeiten und kurz zu erwähnen, bis Sie dann schließlich mit der eigentlichen Argumentation anfangen können.
  • Auch kann kurz die geplante Vorgehensweise erläutert werden.

    In einer Einleitung darf niemals zu einem Ergebnis gekommen werden. Sogar falls Sie schon eine Meinung zum jeweiligen Thema gebildet haben: Das Ergebnis hat mit der Einleitung nichts zu tun und gehört in den Schluss - nicht nur aus dem Grund, dass sich die Meinung sehr oft während des Schreibens ändert. So ist die Vorwegnahme Ihres eigenen Standpunktes strengstens untersagt.