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Argumentation in Briefform verfassen - das sollten Sie dabei beachten

Eine Argumentation in Briefform zu verfassen, ist eine im Deutschunterricht häufig gestellte Hausaufgabe. Das Interessante dabei ist, dass hier der typische Aufbau einer Argumentation und der eines Briefes miteinander kombiniert werden müssen. Damit dies gelingt, sollte man ein paar grundlegende Dinge beachten.

Wie sind Briefform und Argumentation zusammenzubringen?
Wie sind Briefform und Argumentation zusammenzubringen? © wandersmann / Pixelio

So steigen Sie in die Argumentation ein

Wenn im Deutschunterricht von der Briefform gesprochen wird, ist damit in der Regel ein bestimmter Aufbau des Textes gemeint, die diesen leicht als Brief erkennen lässt. Um die Aufgabe zu bewältigen, müssen Sie Ihre Argumentation nur in stimmiger Weise darin integrieren.

  • Ein Brief beginnt in aller Regel mit einer Anrede. Je nachdem wie das Verhältnis zu dem oder der Angeschriebenen ist, fällt diese mehr oder weniger persönlich aus. Die Möglichkeiten reichen von "Mein/e liebe/r soundso" bis zum anonymen "Sehr geehrte Damen und Herren".

  • Nach der Anrede kann man im Grunde direkt in die Argumentation einsteigen. Machen Sie sich noch einmal klar, dass es nicht darum geht, einen Brief und eine Argumentation zu verfassen, sondern die Letztere in eine Briefform zu verpacken.

  • Am besten gelingt dies mit einer kurzen Einleitung, bei der Sie Ihr Anliegen klar und deutlich zum Ausdruck bringen. Beachten Sie dabei, dass es bei einer Argumentation in der Regel darum geht, jemanden von einer Sache oder Idee zu überzeugen.

So behalten Sie die Briefform durchgehend bei

  • Nach der Einleitung folgt die eigentliche Argumentation, bei der Sie Ihre Argumente in geordneter und möglichst überzeugender Weise vortragen. Dabei können Sie zwischen der linearen und der dialektischen Form der Argumentation wählen.

  • Achten Sie beim Ausformulieren Ihrer Argumente darauf, immer wieder zur Briefform zurückzukehren, indem Sie die angeschriebene Person zwischendurch direkt ansprechen. Dies gelingt zum Beispiel mit der Formulierung: " Dieses Argument sollte Ihnen/Dir verdeutlichen, dass ..."

  • Am Schluss der Argumentation in Briefform erfolgt stets eine Verabschiedung. Diese kann ganz kurz ("Mit freundlichen Grüßen" oder "Alles Liebe") oder auch etwas länger ("Ich hoffe sehr, dass meine Argumente Sie davon überzeugen konnten, dass ...) ausfallen.

Wenn Sie die grundlegenden Punkte beim Verfassen einer Argumentation in Briefform berücksichtigen, werden Sie sehen, wie einfach es sein kann, zwei verschiedene Textformen miteinander zu kombinieren. Das Tolle daran ist, dass Sie dabei auch etwas sehr Praktisches für das wirkliche Leben lernen.

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