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Amerikanische Süßigkeiten: Einen Shop dafür eröffnen - so gelingt die Planung

Gute Geschäftsideen sind die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine virtuelle (Online-Shop) oder reale (Ladengeschäft) Firmenvariante handelt. Amerikanische Süßigkeiten können Sie in beiden Fällen verkaufen. Wichtig für eine jeweilige Entscheidung ist das Abwägen der Vor- und Nachteile in der Planungsphase.

Kekse made in USA im Ladengeschäft verkaufen
Kekse made in USA im Ladengeschäft verkaufen

Wenn Sie überzeugt sind, dass es in Deutschland einen Markt für amerikanische Süßigkeiten (beispielsweise Kaugummi, Erdnussbutterriegel, Schokolade und Kekse) und weitere Lebensmittel gibt, dann sollten Sie sich an die Planung einer Geschäftseröffnung machen.

Onlineshop oder Ladenlokal

Planen Sie, einen Onlineshop zu eröffnen, denken Sie an die eventuell große Konkurrenz, die dieselben Produkte vertreibt. Preisvergleichsportale gehören unbedingt dazu. Bei ihnen lassen sich fast alle Produkte ordern. Denn diese stehen im Ranking bei den Suchmaschinen mit ganz oben.

  • Einen erheblichen Aufwand verursachen eingegangene Bestellungen mit Verpacken. Auch der Einkauf und die Lagerhaltung müssen geregelt werden.
  • Als Betreiber eines Onlinegeschäfts stehen Sie vor der Einbindung wichtiger Themen wie Widerrufsrecht oder Fernabgabegesetz, wenn Sie sich nicht der Gefahr von Abmahnungen aussetzen wollen. Dazu reicht es schon, wenn Sie einen Mehrwertsteuersatz nicht unter jedem Artikel exakt ausweisen. Dann brauchen Sie auch noch eine Einbindung von Zahlungssystemen.
  • Neben den Produkten benötigen Sie natürlich auch Kunden. Um mit einem Online-Shop wirkliches Geld zu verdienen, müssen Sie umfangreiche Marketingmaßnahmen planen. Die Durchführung kostet allerdings auch Zeit und Geld. Kostenlos geht es hingegen durch Empfehlungen, ein wirtschaftlicher Erfolg stellt sich möglicherweise nur langsam ein.

Planung - Geschäftseröffnung für amerikanische Süßigkeiten

  • Amerikanische Süßigkeiten und weitere USA-Lebensmittel können Sie selbst importieren oder bei einem Großhändler erwerben. Sie können Ihr Geschäft auch als Teil eines größeren Unternehmens führen. Beispielsweise kümmern Sie sich nur um Kunden und Umsatz. Lagerhaltung, Verpacken und Versand geschieht zentral.
  • Ein Webportal wird entweder zur Verfügung gestellt oder muss von Ihnen ins Internet lanciert werden. Üblicherweise erhalten Sie je vermitteltes Produkt eine Provision. Diese Form der Geschäftseröffnung hat den Vorteil, dass Sie sich nach der Gewerbeanmeldung ausschließlich um die Vermarktung und den Verkauf kümmern müssen.
  • Die Eröffnung eines Ladengeschäfts für amerikanische Süßigkeiten bedarf eines erheblichen Planungsmehraufwands und vor allem auch finanzieller Mittel zum Einrichten und Betreiben des Geschäftslokals. Eine Kombination von stationärem Verkauf und Internethandel ist möglich.

Einige Schritte für eine Geschäftseröffnung

  • Sie müssen einen umfangreichen Businessplan erarbeiten. Als vorteilhaft kann sich daher der Besuch eines Seminars für Existenzgründer erweisen.
  • Studieren Sie die örtliche Konkurrenz. Suchen Sie sich ein geeignetes Ladenlokal, möglichst mit Laufkundschaft.
  • Klären Sie ab, welche eigenen finanziellen Mittel für die Geschäftsausstattung (Wareneinkauf, Werbung) zur Verfügung stehen. Suchen Sie den Kontakt zur Hausbank.
  • Kontaktieren Sie mögliche Lieferanten für amerikanische Lebensmittel. Erkundigen Sie sich nach den Liefer- und Zahlungsmodalitäten.
  • Erst wenn der genaue Plan steht, beginnen Sie mit der Anmietung des Ladenlokals und der Ausstattung mit Inventar und Waren. Einen Shop im Internet sollten Sie dennoch nicht vollständig aus den Augen verlieren. Reicht der Ladenumsatz nicht zum Leben aus, müssen Sie Ihr Geschäft notfalls zweigleisig fahren.

Vergessen Sie nicht, ein Gewerbe anzumelden und ein Gesundheitszeugnis zu besorgen. Unterschätzen Sie Ihre Buchführung nicht und sichern Sie alle Pflichten gegenüber dem Finanzamt ab.

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