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Altpapier-Preise - so machen Sie Ihr Altpapier zu Geld

Altpapier zu sammeln, lohnte sich schon zu Zeiten der ehemaligen DDR. Doch mittlerweile ist Altpapier weltweit zu einem wichtigen Rohstoff geworden. Gestiegene Altpapier-Preise machen den Rohstoff für Privat, Unternehmen und Kommunen interessant. Für den privaten Sammler sind gegenüber den realisierbaren Marktpreisen nur wenige Euro drin, für Kommunen lohnt sich das schon eher.

Sammeln von Altpapier ist für Kommunen und Entsorger lukrativ.
Sammeln von Altpapier ist für Kommunen und Entsorger lukrativ.

Innerhalb weniger Jahre sind die Altpapier-Preise stark angestiegen. Anfang 2012 gelang es Kommunen, Preise von bis 90 Euro je Tonne (unsortiertes Altpapier) zu erzielen. Sammeln von Altpapier lohnt sich nicht allein aus Umweltgründen, auch die Kosten liegen darunter.

Nachfrage aus Schwellenländern lässt Altpapier-Preise steigen

  • Zu verdanken hat Altpapier seine Preissprünge der Nachfrage aus Schwellenländern. Altpapier ist zu einem Exportschlager in Länder wie China geworden. Dort werden dem Altpapier frische Holzfasern für die erneute Papierproduktion beigemischt. Dadurch reduziert sich der Holzverbrauch bei der Herstellung von neuem Papier. 
  • Für private Verbraucher gibt es zwei Möglichkeiten, Papier zu sammeln. Entweder Sie sammeln Altpapier für Geld oder Sie werfen es in die kostenlosen Tonnen der Entsorger.
  • Die Preise für Altpapier sind großen Schwankungen unterworfen. Denn sobald ein Überangebot auf dem deutschen Altpapiermarkt herrscht, muss mit Preissenkungen zumindest bei den Massensorten gerechnet werden.
  • Als privater Sammler spüren Sie bei den nicht sehr hohen Annahmevergütungen fallende Altpapierpreise nicht unmittelbar, sondern erst nach einiger Zeit.

Umfangreiches Annahmestellennetz in den östlichen Bundesländern

  • Vor allem in den östlichen Bundesländern hat sich der Altpapierankauf aus den Zeiten der früheren DDR bis in die Gegenwart fortgesetzt. Es gibt daher ein Netz von tätigen Annahmestellen.
  • Als privater Altpapiersammler können Sie zwar nicht reich werden. Ein kleines Taschengeld lässt sich damit schon verdienen.
  • Für sortiertes Altpapier (Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Telefonbücher) gibt es vom Altpapierankäufer an private Kunden 5 Cent, 3 Cent erhält man für gebündelte Pappe und 1 Cent für lose Pappe. Das sind alles Preise von Anfang des Jahres 2012.

Insgesamt gesehen sind Altpapier-Preise konjunkturabhängig. Wenn die Nachfrage aus Fernost nachlässt, sinken die Preise. Dennoch ist mit einem lang anhaltenden Preisverfall und Preisen wie vor wenigen Jahren (2009 je Tonne Altpapier 20 Euro) kaum mehr zu rechnen.

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