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Zeckenentfernung beim Hund - so machen Sie es richtig

Ab dem Frühjahr beginnt die Zeckenzeit. Im Wald, auf Gräsern und Sträuchern und auf Wiesen warten die kleinen Blutsauger auf Menschen und Tiere. Beim Hund können Zecken eine Allergie oder sogar eine Entzündung der Gelenke und bei starkem Befall Blutarmut verursachen. Daher ist es wichtig, den Hund nach dem Spaziergang genau nach Zecken abzusuchen und diese zu entfernen.

Zeckenentfernung ist wichtig, um Krankheiten und einem Blutverlust vorzubeugen.
Zeckenentfernung ist wichtig, um Krankheiten und einem Blutverlust vorzubeugen.

Was Sie benötigen:

  • Zeckenzange
  • Zeckenhaken

Was bei der Zeckenentfernung zu beachten ist

  • Manche Zecken werden Sie vielleicht erst bemerken, wenn sie sich schon mit Blut vollgesaugt haben und recht groß sind. In der Regel fallen diese Zecken dann von selbst ab. Damit sich die kleinen Parasiten aber gar nicht erst an Ihrem Hund festsaugen können, sollten Sie das Tier nach jedem Spaziergang gründlich absuchen.
  • Mit dem richtigen Werkzeug können Sie auch ganz kleine Zecken leicht entfernen. Wichtig bei der Zeckenentfernung ist, dass Sie die Zecke an einem Stück entfernen. Falls Sie die Zecke verletzen oder den Kopf abreißen, gibt der Parasit seinen giftigen Speichel in die Haut des Hundes ab.

Ektoparasiten mittels Zeckenhaken entfernen

  • Mit einem Zeckenhaken können Sie auch ganz kleine Zecken leicht entfernen. Legen Sie an der Stelle, wo sich die Zecke festgebissen hat, das Fell zur Seite, sodass Sie genau sehen können, wo die Zecke sitzt.
  • Nun schieben Sie den Zeckenhaken zwischen Parasit und Haut. Wenn der Haken sicher sitzt, biegen Sie das hintere Ende gleichmäßig nach unten und können so die Zecke aus der Haut entfernen.

Zangen zur Zeckenentfernung

  • Zeckenzangen sind gut geeignet für etwas größere Zecken. Wie mit einer Pinzette müssen Sie die Zeckenzange ganz unten ansetzen, sodass Sie genau über der Haut des Hundes greifen kann. Drücken Sie die Zange zu und ziehen die Zecke mit gleichmäßigem Ruck heraus.
  • Einige Leute drehen die Zecke heraus. Im Prinzip ist es egal, ob Sie die Zecke herausdrehen oder ziehen, wichtig ist nur, dass der kleine Blutsauger nicht verletzt wird.

Darauf sollten Sie nach der Zeckenentfernung achten

  • Viele Hunde reagieren allergisch auf einen Zeckenbiss. Es kann passieren, dass sich um den Biss herum ein roter Kranz bildet. Dieser verschwindet in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen. Auch eine kleine Knotenbildung kann vorkommen, wenn Hunde allergisch auf den Zeckenbiss reagieren.
  • Auf keinen Fall sollten Sie Öl oder andere Hausmittel zur Zeckenentfernung benutzen. Sobald die Zecke mit diesen Mitteln in Berührung kommt, gibt sie ihren giftigen Speichel ab. Ist Ihr Hund frei von Zecken, können Sie das Tier entweder mit einem Zeckenhalsband oder einem Spot-on vor einem erneuten Zeckenbefall schützen.
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