Die Zaunwinde schleicht sich leicht in den eigenen Garten ein und vermehrt sich blitzartig. Wie Sie die Zaunwinde bekämpfen können, erfahren Sie hier.
- 06.09.2011 Sarah Weidner
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Abdeckung für das Beet
- Gartenschere
- Tagetesblumen
- Glyphosathaltiges Herbizid und Plastiktüten
So werden Sie die Zaunwinde los
Die Zaunwinde gehört zu den Windengewächsen und ist sehr weit verbreitet. Sie ist ein Problemunkraut und nur sehr schwer zu bekämpfen. Die Pflanze auszugraben, zeigt in den meisten Fällen keinen Erfolg, da die sehr tiefen Wurzeln bei jeder noch so kleinen Gelegenheit wieder austreiben können.
- Ist Ihr Beet sehr stark befallen, ist die einfachste Methode, die Zaunwinde los zu werden, ein komplett neues Beet anzulegen. Da die Zaunwinde sehr schnell sprießt, können Sie das Beet mit der neuen Erde einige Zeit ruhen lassen, um zu überprüfen, ob sich Zaunwindensamen in der Erde befinden. Dazu ist es wichtig, dass das Beet komplett und sehr dicht abgedeckt ist, damit keine neuen Samen auf das Beet kommen. Diese Methode ist sehr effektiv, jedoch bedeutet sie auch, dass das Beet ein ganzes Jahr nicht benutzt werden kann.
- Eine andere Möglichkeit, die Zaunwinde zu bekämpfen ist es, die Tagetesblume eng in die Nähe der Zaunwinde zu säen. Sie soll angeblich die Zaunwinde in die Flucht schlagen.
- Schneiden Sie die Zaunwinde so oft es geht oberirdisch ab. Dies schwächt nicht nur die Pflanze, sondern auch der komplette Wuchs wird geschwächt. Wenn Sie kontinuierlich die Zaunwinde abschneiden, dämmen Sie den Wuchs der Pflanze sichtbar ein.
- Eine schnelle und effektive Art und Weise die Zaunwinde los zu werden, ist glyphosathaltiges Herbizid, da es sich schnell abbaut und von der Pflanze über die Blätter aufgenommen wird. Hierfür sollten Sie die Zaunwinden vor dem Besprühen so gut es geht in Plastiktüten einpacken. So können Sie sichergehen, dass auch wirklich nur die Zaunwinde etwas abbekommt und Ihre anderen Pflanzen unbeschadet bleiben.