Suchen Sie auch häufig nach Schlüsseln, dem zweiten Socken oder der neuen Telefonnummer Ihrer Tante? In der Küche steht immer etwas rum? Besuch sagt sich an und Sie müssen erst einmal eine Aufräumaktion starten? Dabei ist es gar nicht so schwer, in der Wohnung Ordnung zu halten. Einige Tipps sollen Ihnen helfen.

Ordnung halten - jedes Ding hat seinen Platz

  • Manche Dinge sind so einfach, dass man denken könnte: "Ist doch klar, weiß ich!" Aber trotzdem sollten Sie sich diesen Grundsatz immer wieder ins Gedächtnis rufen: „Jedes Ding hat seinen Platz.“ 
  • Es ist egal, ob es sich um Weihnachtskugeln handelt, die Sie nur einmal im Jahr brauchen, oder die täglichen Schlüssel für Briefkasten, Auto und Wohnungstür. Am leichtesten halten Sie Ordnung, wenn Sie für alle Gegenstände in Ihrer Wohnung einen festen Platz haben.
  • Legen Sie Ihre Schlüssel immer an den gleichen Ort, in eine Schale, eine Schublade oder Sie bringen ein Schlüsselbrett an, an die jedes Familienmitglied die Schlüssel hängt. Das Telefonbuch liegt immer am gleichen Platz. Der Korkenzieher immer an einem bestimmten Fleck in der gleichen Schublade, Blumendünger immer im Schrank unten im Badezimmer und so weiter. Es ist eine Grundregel, an die sich alle Familienmitglieder halten müssen.
  • Setzen Sie diese Regel bei sich und auch Ihren Kindern und Ihrem Partner konsequent durch. Das bedeutet, dass jeder, der etwas irgendwo wegnimmt, es auch dorthin wieder zurückbringt, nachdem er es benutzt hat. Wenn sich alle Familienmitglieder daran halten, entsteht gar nicht erst ein unordentliches Chaos in Ihrer Wohnung. So halten Sie Ihre Wohnung ständig in Ordnung, ohne zeit- und Nerven raubende Großaktion.

In einer aufgeräumten Wohnung ist Besuch willkommen

  • Trotzdem werden Sie es nicht schaffen, immer alles in Ordnung zu haben. Der Alltag bringt viele Situationen mit sich, die Unordnung schaffen. Gehen Sie es locker an, niemand erwartet von Ihnen eine Wohnung, die penibel aufgeräumt ist. 
  • Im Gegenteil, wenn Sie gerade etwas auf den Esstisch nähen, steht dort Ihr Nähzeug rum. Wenn Ihre Kinder puzzeln, bleibt ein großes Puzzle auch einmal liegen. Sie kochen gerade Marmelade? Dann kann die Küche nicht aufgeräumt sein. Aber dennoch sollte immer eine gewisse Grundordnung da sein, sodass der unerwartete Besuch Ihnen nicht peinlich sein muss. Wobei Sie sich eingestehen sollten, dass jeder Mensch für sich anders festlegt, wie ordentlich seine Wohnung sein muss, damit er sich wohlfühlt. 
  • Den ersten Eindruck bekommt Ihr Besucher im Eingangsbereich Ihrer Wohnung. Diesen sollten Sie also immer einladend und ordentlich halten. Das bedeutet aber nicht steril. Dennoch, Schuhe stehen nicht mitten im Weg herum, Jacken hängen an der Garderobe und ein Bügel oder Haken bleibt für den Besucher möglichst frei. Genauso wichtig wie Ordnung ist hier auch die einladende Gestaltung. 

Ordnung in der Wohnung halten - eine ständige Aufgabe

  • Das ist richtig! Am wenigsten Zeit verbrauchen Sie für das Ordnunghalten, wenn Sie die Dinge immer gleich erledigen. Der Korb für Glasflaschen ist voll? Das mache ich morgen. „Die saubere Wäsche muss in den Schrank.“ Später, nicht jetzt. „Der Strauß Blumen ist vertrocknet?“ Morgen mache ich richtig Ordnung! Auf diese Art sammeln Sie so viele Aufgaben an, dass Sie am Ende wirklich viel Zeit am Stück benötigen, um Ordnung in der Wohnung zu schaffen.
  • Besser ist es, kleine Dinge sofort zu tun. Das müssen Sie auch nicht immer selbst erledigen. Delegieren Sie einfache Aufgaben an Ihre Kinder oder Ihren Partner. Die leeren Flaschen kann auch Ihr Sohn zum Container bringen.
  • Viele Dinge brauchen - einzeln betrachtet - nicht länger als ein paar Minuten, manches ist in ein, zwei Minuten erledigt. Es ist einfacher, wenn Sie täglich einige Minuten in die Ordnung Ihrer Wohnung investieren, als einmal wöchentlich längere Zeit. 
  • Ordnung und Sauberkeit gehören zusammen, sind aber nicht das Gleiche. Ordnung in Ihrer Wohnung zu halten, ist eine Aufgabe, die Sie täglich bei vielen Dingen nebenbei mit erledigen können. Die Wohnung sauber zu halten, ist nicht immer nebenbei gemacht. Bettenmachen dauert morgens nur wenige Minuten, die Betten frisch beziehen und die Bettwäsche waschen kostet etwas mehr Zeit. Daher achten Sie darauf, dass alle kleinen Dinge möglichst im laufenden Alltag erledigt werden, sonst wächst Ihnen die Ordnung (oder Unordnung) in der Wohnung schnell über den Kopf.