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Aufräumen mit System - so gehen Sie vor

Niemand macht es gern, doch sein muss es trotzdem: Aufräumen. Doch mit dem richtigen System ist es gleich nur noch halb so schwer, die Unordnung zu besiegen.

Eine solch ordentliche Küche - ohne Aufräumen leider nicht möglich!
Eine solch ordentliche Küche - ohne Aufräumen leider nicht möglich!

Aufräumen - wozu dies gut ist

  • Für unordentliche Schreibtische, Kinderzimmer und Wohnungen gibt es die Skurrillisten Rechtfertigungen: Da wird das kreative Chaos genauso ins Feld geführt wie die Frage nach der Notwendigkeit des Aufräumens, wenn man doch alles wiederfindet. Auch eine Abneigung gegen Sterilität wird häufig als Grund, nicht aufzuräumen, genannt.
  • Aber: Eine gewisse Grundordnung hilft nicht nur, sich zu konzentrieren, sondern trägt auch maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Außerdem ist es aus zeitökonomischer Sicht sinnvoller, ein wenig Zeit mit dem Verstauen von Gegenständen zu verbringen als viel Zeit beim Suchen gerade benötigter Dinge zu verlieren - vom Stress einmal abgesehen.

Systeme für mehr Ordnung

Es gibt eine ganze Reihe von Aufräumsystemen, die das Ordnunghalten erheblich erleichtern können. Dabei ist entscheidend, dass Sie herausfinden, welcher Aufräumtyp Sie sind.

  • Immer mal ein bisschen: Dieses Aufräumsystem kommt vor allem Menschen entgegen, die das Aufräumen so gar nicht leiden können. Dabei werden immer wieder nur ein paar Dinge verstaut, die gerade ins Auge stechen.
  • Gerade noch benutzt - nun schon wieder weg: Für alle Praktiker. Die Aufräumregel sieht vor: Was benutzt wurde, wird gleich, wenn es nicht mehr gebraucht wird, an seinen vorgesehenen Platz geräumt. So entsteht erst gar kein abschreckendes Chaos; allerdings ist hier Disziplin das oberste Gebot.
  • Die Zehn-Minuten-Regel: Eignet sich prima für Familien. Zu festen Zeiten im Tagesablauf wird eine Eieruhr für alle sichtbar auf zehn Minuten gestellt. Jedes Familienmitglied sucht sich selbst einen Bereich in der Wohnung aus, der aufgeräumt wird. Grundvoraussetzungen: Nach zehn Minuten ist Schluss, jeder sucht sich seinen Bereich selber aus und gibt sein bestes, Kritik ist verboten und niemand macht denselben Bereich zwei Tage hintereinander. Abwandlung: Begrenzung auf kleine Teilaufgaben oder eine Anzahl von wegzuräumenden Gegenständen.
  • Bei Chaos in sämtlichen Zimmern hilft das Kistenspiel: Jedes Familienmitglied bekommt einen Korb oder eine Kiste und ein Zimmer zugewiesen. Nun wandert alles, was nicht in das betreffende Zimmer gehört in den Korb. Danach macht der Korbinhaber einen „Spaziergang“ durch die Wohnung und bringt jedes Teil wieder an seinen vorgesehenen Platz. Funktioniert besonders gut in Verbindung mit ein bisschen Musik.
  • Damit das Aufräumen nicht unnötig erschwert wird, sollte die Wohnung einige Grundvoraussetzungen erfüllen. Dazu gehört, dass genug Stauraum vorhanden ist, Gegenstände einen festen Platz zugewiesen bekommen haben und die Böden möglichst frei begehbar gehalten werden. Und nicht vergessen: Auch ein bisschen Spaß ist beim Aufräumen durchaus erlaubt!
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