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Woher kommen Leberflecken? - Wissenswertes

Die meisten Menschen haben Leberflecken – einige mehr, andere weniger. Im Laufe des Lebens kommen oft neue hinzu oder verschwinden. Doch woher Leberflecken kommen, weiß nicht jeder. Meistens sind sie einfach da und werden nicht weiter betrachtet.

Leberflecken treten auch im Gesicht auf.
Leberflecken treten auch im Gesicht auf.

Bezeichnungen von Leberflecken

  • Leberflecken kennen Sie sicherlich unter einigen verschiedenen Bezeichnungen. Geläufig ist zum Beispiel der Begriff „Muttermal“. Der medizinische Begriff ist Naevus.
  • In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Naevuszellnaevi. Hinter diesem komplizierten Namen verbergen sich Wucherungen von Naevuszellen. Ähnlich wie Melanozyten, die das Pigment Melanin bilden, durch das Sie braun werden,  können diese Zellen dies ebenfalls. Das ist der Grund, warum ein Muttermal dunkel gefärbt ist.
  • Leberflecken sind bei Babys nicht vorhanden. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte kommen aber meistens welche hinzu. Wo vor einiger Zeit noch helle Haut zu sehen war, ist dann ein dunkler Fleck zu sehen, sodass Sie sich sicherlich fragen, woher der gekommen ist.
  • Ihr Aussehen ist recht unterschiedlich. So können sie hellbraun aber auch fast schwarz, behaart, flach oder erhaben sein.
  • Bei einem Muttermal brauchen Sie sich normalerweise keine Sorgen wegen Hautkrebs zu machen, solange es sich nicht auffällig verändert. Verändert es seine Farbe oder Form, blutet oder juckt es, sollten Sie zu einem Hautarzt gehen und untersuchen lassen, woher die Veränderungen kommen. Aber auch wenn Leberflecken auffällig aussehen, muss sich kein Hautkrebs dahinter verstecken. Zu Diagnosezwecken werden sie aber großzügig entfernt.

Woher kommen Muttermale?

  • Treten Leberflecken neu auf, stellt man sich oft die Fragen, woher sie eigentlich kommen. Ursache ist eine Veränderung des Erbguts, was eine Wucherung der Naevuszellen bewirkt.
  • Die Muttermale entwickeln sich in einem bestimmten Zyklus, den Sie unter Umständen schon bei sich beobachtet haben.
  • Leberflecken, die noch sehr jung sind, wachsen zwischen den oberen beiden Hautschichten Epidermis und Dermis. Sie sind klein, haben eine klare Begrenzung und sind relativ dunkel.
  • Wächst das Muttermal weiter, breitet es sich in den Hautschichten aus. Wenn Sie mit dem Finger über einen solchen Leberfleck streichen, bemerken Sie vielleicht, dass er an einigen Stellen erhaben ist. Oft ist die Farbe dann nicht mehr einheitlich und sie wird heller. In der Pubertät kommen solche Leberflecken oft vor.
  • Muttermale können in jedem Stadium stehen bleiben, sie können sich aber auch weiterentwickeln. Woher die Entscheidung kommt, weiß man nicht.
  • Das letzte Stadium hat ein Naevus erreicht, wenn die Zellen vollkommen in der tiefen Dermis, der zweiten Hautschicht, sitzen. Ein solcher Fleck ist erhaben; er bildet sogar eine Halbkugel. Im Gegensatz zum Anfang seiner Entwicklung ist er nun relativ hell und oft behaart. Wenn diese Leberflecken an prägnanten Stellen wie im Gesicht im jungen Erwachsenenalter auftreten, werden sie häufig aus ästhetischen Gründen entfernt.
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