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Wie lange blühen Orchideen und wie pflegt man sie richtig?

Orchideen sind schön, exotisch – und schwer zu pflegen. Aber das stimmt gar nicht. Wenn Sie ein paar einfache Regeln beachten, können Sie sich lange an diesen wunderbaren Blumen erfreuen.

Eine blühende Orchidee - eine wunderschöne Blume
Eine blühende Orchidee - eine wunderschöne Blume

Was Sie benötigen:

  • Sprühflaschen
  • evtl. Wasserschalen oder elektrische Luftbefeuchter
  • speziellen Dünger
  • evtl. einen Stock und Schnur
  • Messer
  • einen Blumentopf
  • Orchideen-Pflanzstoff (Substrat)

Die Sorte bestimmt, wie lange Orchideen blühen

  • Wie lange Orchideen blühen, hängt von der Sorte ab. Manche können bei guter Pflege fast das ganze Jahr blühen, andere fallen nach der Blüte in eine Art Ruhezeit, die man auf keinen Fall stören sollte.
  • Erkundigen Sie sich beim Kauf, welchem Typ Ihre Orchidee angehört. Es gibt Sorten, denen Mindesttemperaturen von 10 Grad im Winter und 14 Grad im Sommer genügen, die mehr tropischen Orchideen brauchen jedoch mindestens 16 Grad im Winter und 22 Grad im Sommer.
  • Orchideen mögen es zwar hell, können aber auf keinen Fall die direkte Einstrahlung der Mittagssonne vertragen. Das sollten Sie bei der Wahl des Standplatzes berücksichtigen.
  • Durch feines Besprühen sorgen Sie für die notwendige Luftfeuchtigkeit. Auch Wasserschalen und elektrische Luftbefeuchter können helfen. Sorgen Sie außerdem  dafür, dass der Standplatz der Blumen immer gut gelüftet ist, diese aber nicht im Zug stehen.
  • Orchideen werden nicht in normaler Blumenerde gezogen, sondern benötigen einen speziellen Pflanzstoff, der von Art zu Art variieren kann.
  • Sie sollten die Orchideen nicht mit zu kalten oder kalkhaltigen Wasser gießen. Stellen Sie einmal in der Woche fest, ob der Boden ausreichend feucht ist. Ist er eher ausgetrocknet, gießen Sie ihn großzügig. Dazu nehmen Sie die Blume am besten aus dem Übertopf, damit das überschüssige Wasser nach unten ungehemmt ablaufen kann.
  • Im Sommer können Sie die Pflanze alle zwei bis vier Wochen düngen, im Winter wesentlich seltener. Weniger ist auf jeden Fall mehr.
  • Werden die Orchideen zu kopflastig, können Sie sie mit einem Stock abstützen. Dazu befestigen Sie die Triebe nacheinander mit Schnur in halber Höhe an dem Stock.
  • Viele Orchideen haben eine Ruhezeit, in der sie ihre Blätter abwerfen. Stellen Sie die Pflanze dann an einen kühleren Ort mit geringerer Luftfeuchtigkeit. Die Orchideen müssen dann auch nur selten gegossen werden, allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Boden nicht austrocknet.
  • Wenn Ihre Orchideen zwischen zwei und drei Jahre alt sind, müssen Sie sie umtopfen und teilen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Beginn der Wachstumsperiode. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf. Suchen Sie nach einer Teilungsstelle und schneiden Sie mit einem großen Messer durch den Wurzelballen. Entfernen Sie jetzt den alten Pflanzstoff und alte Wurzeln und pflanzen Sie beide Blumen wieder ein.
  • Setzen Sie die Orchideen beim Einpflanzen mit einer leicht drehenden Bewegung in den Topf und achten Sie darauf, dass die neuen Triebe genug Abstand zum Topfrand haben. Füllen Sie den Topf vorsichtig mit Substrat auf, so dass die Triebe es zwar berühren, aber nicht zu fest darin stecken.
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